Auswanderungen
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Aktualisierungen
Letzmals aktualisiert: Dezember 2011
S. 84–96, Winterwandern im Vinschgau
Der Sonnenberg, der sich von Mals bis Partschins erstreckt (entspricht einer Marathon-Länge) trägt seinen Namen zu recht: In der unteren Hälfte ist er auch nach Schneefällen in ein, zwei Tagen wieder aper. Wir sind am letzten Januarwochenende 2010 die Etappen 3D, 3E und 3F gegangen, aus übernachtungstechnischen Gründen etwas anders aufgeteilt: am ersten Tag in 3 h 45 von Schlanders nach Kastelbell, am zweiten Tag in weiteren 3 h 45 von Kastelbell bis Naturns Ost und von dort in 4 h 45 nach Meran. Am zweiten Tag hat man gut Zeit für den lohnenden Abstecher zur stolz gelegenen Burgruine Hochgalsaun (ausgeschildert). Bei ebenen und schattigen Stellen lagen teilweise noch Schnee- oder Eisreste auf dem Weg, doch war das Fortkommen nie problematisch. Unterwegs trafen wir bei schönstem Winterwetter auch etliche Sonntagsspaziergänger an.
Übernachten in Kastelbell: www.landhaus-mondschein.com und www.gstirnerhof.eu; in Naturns Ost (am Weg): www.schoenblick-hotel.it (immer offen). In Partschins hingegen kann man erst gegen Ende Februar wieder übernachten.
S. 84/86, Übernachten in Tschars
Im Frühjahr, besonders in den Wochen von Auffahrt und Pfingsten, ist das ***Himmelreich oft ausgebucht. Und das "Kreuz" im Dorf hat den Betrieb eingestellt. Zum Glück ist jedoch die vorübergehend geschlossene Pension Bachguterhof (vom Dorfpatz bei der "Sonne" ein paar Schritte abwärts) wieder offen (Montag Ruhetag): Tel. 333 1914206 (Benny), 347 7465535 (Max). Wir zahlten im Mai 2010 für ein Doppelzimmer mit Frühstück 55 Euro. - Der Bachguterhof ist ebenfalls eine gut frequentierte Dorfbar im Zentrum von Tschars. Zum Essen kommt man hier vor allem wegen der Fischküche.
S. 87, Übernachten in Partschins
Das Gasthaus Stiegenwirt beherbergt keine One-Night-Gäste mehr. So haben wir (neben der ***Sonne) das etwas teurere, sehr schön und ruhig gelegene ***An der Stachelburg mit Terrasse und Garten kennen und schätzen gelernt (HP im Juli 75 Euro).
S. 89, neues Wegstück in Naturns
Nach dem Ausgang des Schnalstals kann man nun angenehmer weiter wandern: gegenüber der Zentrale der Etschwerke den neu angelegten (derzeit noch nicht markierten) Weg nehmen, der zum Wegweiser Richtung Wallburgboden führt (vor Karins Konditorei). Obschon der Zeitgewinn nur 10 Min. ausmacht, ist damit der unangenehmste kleine Flaschenhals zwischen Mals und Meran zum Glück beseitigt.
S. 94, Partschins–Meran via Töll
In unserem Vinschgau-Wanderbuch »Schüttelbrot und Wasserwosser« schlagen wir eine Variante via Töll vor, die dem Algunder Waalweg von seinem Beginn weg folgt.
S. 126, Loch im "eisernen Vorhang"
Der eiserne Grenzzaun hat 2009 ein kleines Tor für Fußgänger erhalten. Damit entfällt der Umweg hinunter zum Straßenzoll. 300 Einheimische feierten das Ereignis.
S. 133, Dascio
Auch das Hotel Berlinghera hat nun eine Homepage.
S. 162/167, Gorgonzola
Das Taxi in Gorgonzola (Nicolauto) ist auch unter der Mobile-Nummer 335 309441 erreichbar.
Das altehrwürdige Albergo *Italia gibt es nicht mehr. Übernachten kann man heute in zwei Hotels und einem Agriturismo:
*Aragosta (einfach), Via Trieste 133 (beim Einmarschieren am rechten Martesana-Ufer), DZ 50 Euro (Dusche/WC auf der Etage), Tel. 02 9513188
****Senator, Via Milano 22 (beim Verlassen von Gorgonzola am linken Martesana-Ufer), DZF zirka 130 Euro (telefonische Offerte im November 2009), Tel. 02 95303872, www.hotelsenator.it Ausweichadresse, weniger zentral: Agriturismo Borgnonovo (Cascina Mirabella, an der SS 11, Via Padana Superiore), Tel. 02 95138083. – Rückmeldungen zu diesen »neuen« Übernachtungsadressen sind erwünscht.
S. 174–208, Chur–Dascio
Nichts weniger als die Route Bergamo–Morbegno–Chiavenna–Splügen–Chur stellt ein 2008 erschienener zweisprachiger Führer vor: »Von Bergamo nach Chur. Auf historischen Strassen. Da Bergamo a Coira. Lungo le vie storiche.« Zu finden ist die Publikation u.a. in den Buchhandlungen von Chiavenna (18 Euro) oder im Buachlada Kunfermann in Thusis (28 Fr.): Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Tel. 081 651 34 20. Siehe auch www.viapriulaegrigioni.it
Das attraktiv bebilderte Buch vermittelt viel kulturhistorischen Hintergrund. Die wandertechnischen Infos finden auf zwei Seiten Platz. Abgesehen vom Auftakt bis Mezzoldo ist die ganze Route in unseren »Veltliner Fußreisen« (Etappen 7, 8, 35, 36, 37) und – wenn auch in umgekehrter Richtung – in den »Auswanderungen« (Etappen 6C, 6B und 6A) detailliert beschrieben.
S. 179, Tag 6A, Präzisierung:
Bei der Tafel »Steigt 100 m auf 1 km« gerade hochgehen, nicht rechts ausholen.
S. 182, Drei Sterne für Caminada
Andreas Caminadas verzauberte Teller machen weiter Furore. Im Herbst 2010 gab ihm der Gault-Millau 19 Punkte und der Guide Michelin den dritten Stern. »Schon in jungen Jahren am Zenith schweizerischer Gastronomie angekommen«, kommentierte die NZZ.
S. 194, Galerie am Splügenpass
Die letzte erhaltene, aber seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr genutzte Wintergalerie der Passstraße über den Splügen liegt zwischen dem kaum mehr genutzten Schweizer Zollgebäude und der Passhöhe. Vom Via-Spluga-Wanderweg erreicht man sie mit einem Abstecher. Die Galerie wurde sorgfältig restauriert und kann seit 2011 wieder begangen werden. Vor Ort informieren Infotafeln über die Geschichte und bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ist gratis der informative 16-seitige Faltprospekt »Die Galerie am Splügenpass« erhältlich.
S. 200, Museo della Via Spluga
Wer nicht auf unserer Route 6D, sondern auf der offiziellen Via Spluga unterwegs ist, kann in Campodolcino von 10-12 Uhr (ausser Montag) das Museo della Via Spluga besuchen.
S. 211, Tag 6G, Familie Stampa
Die Bergeller Familie Stampa stamme aus Gravedona, liest man auf der Seite von Lorenz Stampa: www.alpen-stampa.ch
S. 212/216, Meneghet chiuso
»Den Liebhabern von Vielleicht-ist-es-das-letzte-Mal-Herbergen empfehlen wir das Meneghet«, schrieben wir 2008. Jetzt ist es soweit. Seit Sommer 2010 ist das Albergo für immer geschlossen (auch wenn es im offiziellen Hotelverzeichnis von Menaggio noch aufgeführt ist).
S. 222, 226f. : Übernachten in Como
Das *Piazzolo gibt es nicht mehr. Das Ristorante Sociale findet man neu an der Via Rodari 6, die angegliederten Stanze del lago sind nun komfortable Appartamenti.
Weiterhin sehr empfehlenswert ist das Ristorante Bellavista wenige Schritte von der Bergstation der Brunate-Standseilbahn. Möglicherweise bietet das Jugendstilhaus in absehbarer Zeit auch wieder Zimmer an. Bis es soweit ist, genießt man die sorgfältige Küche und den angenehmen Service.
S. 232, Schon in Airolo beginnen?
Auch aus höher gelegenen Bergtälern des Tessins sind Kaminfegerbuben südwärts gezogen. Deshalb und aus allgemeinem Interesse haben wir uns die drei Wandertage Airolo¬–Bellinzona anzusehen (weitgehend auf dem Weg Nummer 77, mit Übernachtungen in Faido und Biasca): Fazit: eher Kategorie Wegforschung. Aber vielfältige Einblick in das heutige Tessin, mit überraschenden Oasen: der Dorfkern von Quinto, Faido (trotz der Hotelruinen unten beim Bahnhof), das ländliche Chironico mit dem kleinen Albergo Pizzo Forno. Wegen des Verkehrs auf der mitunter nahen Autobahn nur in der ruhigeren Zwischensaison zu empfehlen.
S. 340, Vecchia Miniera in Ollomont
In der Vecchia Miniera wirten inzwischen Valentina und Daniele. Gäbe es nicht die Landplage der Motoslitte (Schneetöffs), wäre Ollomont auch ein wunderbarer stiller Ort für Schneeschuhtouren und zum Skifahren (kleiner Lift).
S. 283, Unterwegs:
Aus dem Centro Fondo Riale ist das Dreisternhaus Aalts Dorf geworden (Tel../Preise wie im Buch angegeben). Das ganzjährig geöffnete Haus liegt 5 Fußminuten unterhalb Riale. Im Sommer 2008 war es noch nicht mit „Aalts Dorf" angeschrieben, sondern nur mit „Nuova apertura!!!". Jungdynamische Küche, hervorragender Brotkuchen.
S. 289, Pomatt:
Das Wildbad in Longia gibt es nicht mehr. Seit dem August 2008 ist das neue Centro termale bei Cadarese von 10 bis 22 Uhr offen, siehe www.termepremia.it
S. 304, Thema Stockalper:
»Achtung! Da sprengt er daher, hoch auf seinem glutäugigen Apfelschimmel: der Grosse Stockalper.« Ja, so sprengt Stockalper in den »Literarischen Wanderungen im Wallis« daher, im Beitrag von Christa Mutter: »Mit Peter Bodenmann und Kaspar von Stockalper vom Thurm durch Brig« (»Dies Land ist maßlos und ist sanft«, Seite 291). Der empfohlene Stadtrundgang ist eine ideale Einstimmung auf unsere Wanderung über den Simplon.
Eine eigene Annäherung an »Stockalper – König des Simplons« (so der Buchtitel) liefert der Zeichner Sambal Oelek (Edition Moderne, 2009, 30 Fr.
S. 326, Links zu Herbergen in der Region Aosta
Das Unterkunftsverzeichnis für die Region Aosta findet sich neu unter www.regione.vda.it/turismo > Dormire e mangiare > Dove dormire
S. 332f, Hotel de Mauvoisin:
Nach fünf Generationen ist die Ära der GrÜnderfamilie zu Ende gegangen. 2007 übernahm die Gemeinde das Hotel de Mauvoisin, das 2009/2010 zurückhaltend umgebaut wurde. Neu Wirte sind Magali Bohin (078 7661619) und Laurent Landrau (078 6994693). Offen bis Mitte Oktober, HP in einfachen, schön eingerichteten Zimmern 88 Fr., im Touristenlager 58 Fr. Das Frühstück wird auf Wunsch früh serviert.
S. 338ff, Mauvoisin–Ollomont
Für den Auftakt bis Chermotane Brücke sind 2 h 45 realistischer; Gesamtzeit Tag 10C also 7 h 45. Wegweiser »Fenêtre de Durant« finden sich erst ab der Abzweigung zur Chanrion-Hütte.
Präzisierung zum Schluss: Bei den Häusern von Balme de Bal zeigt neu ein Wegweiser die Richtung zum Weg 6 an: Unter den Häusern/Ställen dem kleinen Ru (Wasserführung) entlang südwärts, den gelben Zeichen folgend über den Nebenbach und auf der Brücke über den Hauptbach. Nicht die bachnah bleibende Wegspur nehmen, sondern wenig weiter oben den gelb markierten Weg 6 mit dem Wegweiser im Pässchen. Nun rund 500 m absteigen, aber nicht nach Glacier, sondern auf der linken Talseite bleibend bis Vaud, dort durch die alte Dorfgasse – und am Schluss ein paar Meter auf der Straße.
Alternative: bei Balme de Bal 300 m weitergehen, dann den sinkenden Weg nach Farinet nehmen und dort den soliden Abstieg nach Glacier; auf der Straße weiter nach Vaud.
S. 338, Ausweichen nach Valpelline
Das *Croce Bianca im Ortskern von Valpelline gibt es nicht mehr (Feedback von Wandernden).
S. 344, Übernachten in Aosta
Eine ruhige Altstadtadresse (unweit des Belle Epoque, nun ein Zweisternhaus) ist auch das Hotel ***Bus, DZF 65–93 Euro (Feedback von Wandernden, siehe Forum).


