Auswanderungen
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Aktualisierungen
Letzmals aktualisiert: Februar 2010
S. 84–96, Winterwandern im Vinschgau
Der Sonnenberg, der sich von Mals bis Partschins erstreckt (entspricht einer Marathon-Länge) trägt seinen Namen zu recht: In der unteren Hälfte ist er auch nach Schneefällen in ein, zwei Tagen wieder aper. Wir sind am letzten Januarwochenende 2010 die Etappen 3D, 3E und 3F gegangen, aus übernachtungstechnischen Gründen etwas anders aufgeteilt: am ersten Tag in 3 h 45 von Schlanders nach Kastelbell, am zweiten Tag in weiteren 3 h 45 von Kastelbell bis Naturns Ost und von dort in 4 h 45 nach Meran. Am zweiten Tag hat man gut Zeit für den lohnenden Abstech zur stolz gelegenen Burgruine Hochgalsaun (ausgeschildert). Bei ebenen und schattigen Stellen lagen teilweise noch Schnee- oder Eisreste auf dem Weg, doch war das Fortkommen nie problematisch. Unterwegs trafen wir bei schönstem Winterwetter auch etliche Sonntagsspaziergänger an.
Übernachten in Kastelbell: www.landhaus-mondschein.com und www.gstirnerhof.eu; in Naturns Ost (am Weg): www.schoenblick-hotel.it (immer offen). In Partschins hingegen kann man erst gegen Ende Februar wieder übernachten.
S. 89, neues Wegstück in Naturns
Der Tourismusverein Naturns hat seine Ankündigung wahr gemacht. Nach dem Ausgang des Schnalstals kann man nun angenehmer weiter wandern: gegenüber der Zentrale der Etschwerke den neu angelegten (derzeit noch nicht markierten) Weg nehmen, der zum Wegweiser Richtung Wallburgboden führt (vor Karins Konditorei). Obschon der Zeitgewinn nur 10 Min. ausmacht, ist damit der unangenehmste kleine Flaschenhals zwischen Mals und Meran zum Glück beseitigt.
S. 126, Loch im "eisernen Vorhang"
Der eiserne Grenzzaun hat 2009 ein kleines Tor für Fußgänger erhalten. Damit entfällt der Umweg hinunter zum Straßenzoll. 300 Einheimische feierten das Ereignis.
S. 133, Dascio
Auch das Hotel Berlinghera hat nun eine Homepage.
S. 162/167, Gorgonzola
Das Taxi in Gorgonzola (Nicolauto) ist auch unter der Mobile-Nummer 335 309441 erreichbar.
Das altehrwürdige Albergo *Italia gibt es nicht mehr. Übernachten kann man heute in zwei Hotels und einem Agriturismo:
*Aragosta (einfach), Via Trieste 133 (beim Einmarschieren am rechten Martesana-Ufer), DZ 50 Euro (Dusche/WC auf der Etage), Tel. 02 9513188
****Senator, Via Milano 22 (beim Verlassen von Gorgonzola am linken Martesana-Ufer), DZF zirka 130 Euro (telefonische Offerte im November 2009), Tel. 02 95303872, www.hotelsenator.it Ausweichadresse, weniger zentral: Agriturismo Borgnonovo (Cascina Mirabella, an der SS 11, Via Padana Superiore), Tel. 02 95138083. – Rückmeldungen zu diesen »neuen« Übernachtungsadressen sind erwünscht.
S. 174–208, Chur–Dascio
Nichts weniger als die Route Bergamo–Morbegno–Chiavenna–Splügen–Chur stellt ein 2008 erschienener zweisprachiger Führer vor: »Von Bergamo nach Chur. Auf historischen Strassen. Da Bergamo a Coira. Lungo le vie storiche.« Zu finden ist die Publikation u.a. in den Buchhandlungen von Chiavenna (18 Euro) oder im Buachlada Kunfermann in Thusis (28 Fr.): Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Tel. 081 651 34 20. Siehe auch www.viapriulaegrigioni.it
Das attraktiv bebilderte Buch vermittelt viel kulturhistorischen Hintergrund. Die wandertechnischen Infos finden auf zwei Seiten Platz. Abgesehen vom Auftakt bis Mezzoldo ist die ganze Route in unseren »Veltliner Fußreisen« (Etappen 7, 8, 35, 36, 37) und – wenn auch in umgekehrter Richtung – in den »Auswanderungen« (Etappen 6C, 6B und 6A) detailliert beschrieben.
S. 179, Tag 6A, Präzisierung:
Bei der Tafel »Steigt 100 m auf 1 km« gerade hochgehen, nicht rechts ausholen.
S. 211, Tag 6G, Familie Stampa
Die Bergeller Familie Stampa stamme aus Gravedona, liest man auf der Seite von Lorenz Stampa: www.alpen-stampa.ch
S. 232, Schon in Airolo beginnen?
Auch aus höher gelegenen Bergtälern des Tessins sind Kaminfegerbuben südwärts gezogen. Deshalb und aus allgemeinem Interesse haben wir uns die drei Wandertage Airolo¬–Bellinzona anzusehen (weitgehend auf dem Weg Nummer 77, mit Übernachtungen in Faido und Biasca): Fazit: eher Kategorie Wegforschung. Aber vielfältige Einblick in das heutige Tessin, mit überraschenden Oasen: der Dorfkern von Quinto, Faido (trotz der Hotelruinen unten beim Bahnhof), das ländliche Chironico mit dem kleinen Albergo Pizzo Forno. Wegen des Verkehrs auf der mitunter nahen Autobahn nur in der ruhigeren Zwischensaison zu empfehlen.
S. 340, Vecchia Miniera in Ollomont
In der Vecchia Miniera wirten inzwischen Valentina und Daniele. Gäbe es nicht die Landplage der Motoslitte (Schneetöffs), wäre Ollomont auch ein wunderbarer stiller Ort für Schneeschuhtouren und zum Skifahren (kleiner Lift).
S. 283, Unterwegs:
Aus dem Centro Fondo Riale ist das Dreisternhaus Aalts Dorf geworden (Tel../Preise wie im Buch angegeben). Das ganzjährig geöffnete Haus liegt 5 Fußminuten unterhalb Riale. Im Sommer 2008 war es noch nicht mit „Aalts Dorf" angeschrieben, sondern nur mit „Nuova apertura!!!". Jungdynamische Küche, hervorragender Brotkuchen.
S. 289, Pomatt:
Das Wildbad in Longia gibt es nicht mehr. Seit dem August 2008 ist das neue Centro termale bei Cadarese von 10 bis 22 Uhr offen, siehe www.termepremia.it
S. 304, Thema Stockalper:
»Achtung! Da sprengt er daher, hoch auf seinem glutäugigen Apfelschimmel: der Grosse Stockalper.« Ja, so sprengt Stockalper in den »Literarischen Wanderungen im Wallis« daher, im Beitrag von Christa Mutter: »Mit Peter Bodenmann und Kaspar von Stockalper vom Thurm durch Brig« (»Dies Land ist maßlos und ist sanft«, Seite 291). Der empfohlene Stadtrundgang ist eine ideale Einstimmung auf unsere Wanderung über den Simplon.
S. 338ff, Tag 10C, Mauvoisin:
Im Hotel Mauvoisin kann man auf Wunsch bereits um 6:30 Uhr frühstücken (Feedback von Wandernden).
Präzisierung zum Auftakt: Nach der Mauvoisin-Staumauer dem westlichen Ufer entlang, 1 km hinter der Stauwurzel auf der Pont de Lancet (2042 m) auf die rechte Talseite und bei *Chermontane Brücke (*2180 m, nördlich von Grand Charmotane/Chermontane, 2 h 30 ab Hotel Mauvoisin) wieder auf die linke Talseite. In der ersten Linkskurve nicht auf Wegspuren geradeaus hoch, sondern nach links zur verfallenen Alp (siehe Landeskarte).
Präzisierung zum Schluss: bei den Häusern von Balme de Bal 350 m südwärts auf wenig begangenen Wegspuren absteigen, über den kleinen Bach und nun auf dem Weg, den die Landeskarte ausweist, nach Vaud. Oder, als nicht zu verfehlende Alternative: bei Balme de Bal 300 m weitergehen, dann den sinkenden Weg nach Farinet nehmen und dort den soliden Abstieg nach Glacier; auf Asphalt weiter nach Vaud.


