Abruzzen Wilde Wege, stille Dörfer...
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Aktualisierungen
letzte Aktualisierung: 8. August 2011
Aktualisierungen der 2. Auflage 2011
S.16
Eine brauchbare neue Karte für die Touren 11-14 mit Abstechern, 16-18, 17+, durch den Maßstab 1:50000 naturgemäß nicht ganz so detailgenau, aber für die Wanderungen ausreichend: Parco Nazionale d'Abruzzo, Lazio e Molise, herausgegeben von der Nationalparkverwaltung (www.parcoabruzzo.it), in Deutschland bei Karten Schrieb erhältlich.
S.88
Zwischen Intermesoli und Pietracamela ist der im Buch beschriebene Wege durch einen Erdrutsch nicht mehr passierbar. Eine neue, markierte Variante verläuft mehr oder weniger parallel dazu. Man biegt jetzt in Intermesoli nicht mehr direkt hinter dem Ristorante Venacquaro rechts ab, sondern geht noch etwa 50 m weiter auf der Straße und nimmt dann den ausgeschilderten Weg nach rechts. Die freundlichen, gut deutsch sprechenden Wirte des Restaurants geben gern Auskünfte.
S.104
Hotel Campo Imperatore ist gegenwärtig geschlossen, Wiedereröffnung steht in den Sternen. Also ausweichen ins Rifugio Lago di Racollo. Die Mobilnummer im Buch ist falsch, richtig so: 348750 5015. Englisch wird verstanden. Leider gibt es bei beiden Telefonnummern oft Probleme mit der Verbindung, evtl. noch versuchen 339 6266 178 (hier nur italienisch).
S.157
Bed & Breakfast Aurora, Mobilnummer lautet 335 129 6017
S.195
Taverna de li Caldora ist manchmal außerplanmäßig montags geschlossen, vorher anrufen !
S.202
Meine Eis-Tipps für Sulmona gelten nicht mehr: Bar Centrale Besitzerwechsel, Gelateria Stella geschlossen.
S.217
Neues Bed & Breakfast in Anversa degli Abruzzi: Efedra, Piazza Belprato 19, Tel. 320 575 3357, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
S.272
Das Wegstück zwischen Pescocostanzo und Pietransieri ist wirklich nur schwer zu finden, am besten mit GPS-Gerät. Wegpunkte zwischen Pescocostanzo und Pietransieri: 0423.802 4637.042 (Bahnbrücke), 0424.623 4636.524 (Zaun), 0426.191 4636.425 (Brunnenhaus), 0426.493 4636.111, 0426.750 4635.820 (Quelle), 0426.750 4635.570 (Sattel), 0426.605 4635.265 (Gasleitung), 0426.765 4634.960 (Wiese), 0426.900 4634.115, 0427.095 4633.790, 0427.050 4633.315 (Pietransieri)
Aktualisierungen der 1.Auflage 2007
(Diese Korrekturen sind in der Neuauflage 2011 berücksichtigt.)
Erdbebenfolgen
Auf vier Touren des Buchs sind noch - meist geringfügige - Folgen des Erdbebens 2009 bemerkbar: In Campotosto (Tour 1) ist das Hotel Barilotto geschlossen (das dazu gehörige Restaurant aber geöffnet). In Pietracamela (Tour 3) ist das Bed & Breakfast Dimora del Cavaliere geschlossen. Im alten Ortskern sind einsturzgefährdete Häuser provisorisch abgestützt und manche Gassen gesperrt. Auf der Tour 19 sieht man vor allem am Ausgangspunkt San Demetrio ne’Vestini viele beschädigte Bauten. Auch in den anderen Orten am Weg bemerkt man – meist leichte – Erdbebenschäden. Die Casa Agrippa in Bominaco ist geschlossen. Auf Tour 20 sind die Unterkünfte und das Restaurant im Ortskern von Capestrano geschlossen. Geöffnet sind der Agriturismo Il Guerriero und zwei neue Agriturismi, die in der 1.Auflage des Buchs noch nicht erwähnt waren (an der Wanderstrecke, ab Capestrano gut 30 Min.): Capodacqua, Tel. 0862 954 241, mobil 328 962 4982, www.agriturismocapodacqua-laquila.it, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. und Riflessi del Lago, Tel. 0862 952 36, 329 493 4694.
Die größten Schäden sind in L'Aquila aufgetreten. Hier ist auch keine Besserung in Sicht. In der Altstadt wurde in den zwei Jahren seit der Katastrophe nichts renoviert oder wieder aufgebaut, fast alle Geschäfte sind geschlossen, die meisten Straßen selbst für Fußgänger gesperrt,. L’Aquila ist nicht mehr, wie vor dem Erdbeben, ein reizvoller Auftakt der Abruzzentour, sondern nur noch eine Durchgangsstation, wo man vor dem Start zur «Frühlingsvariante» übernachtet. Geöffnet sind das Hotel San Michele und das Restaurant La Conca. – Wer sich die Übernachtung in L'Aquila ersparen will, übernachtet in Rom und reist von dort direkt zum Ausgangspunkt der Wanderung. Busse nach L'Aquila ab Bahnhof Roma Tiburtina 8.10, 9, 10 Uhr, weiter von L'Aquila nach San Demetrio ne'Vestini (nur werktags) 10.15, 11.40, 12.40 Uhr. – Alternativ kann man auch am Ausgangspunkt der Wanderung, in San Demetrio ne'Vestini übernachten. Hier gibt es jetzt das Bed & Breakfast La Pergola, Via Nazionale 67, Tel. 08 62 81 09 75, DZ 60 Euro. Ein Leser berichtete allerdings davon wenig begeistert.
S.15/16 Stichwort "Karten"
Eine Leserin weist darauf hin, man könne die topografischen Karten des Istituto Geografico Militare einsehen und kopieren in der Bibliothek der ETH Zürich, Kartensammlung, Rämistr. 101, Tel. 044 6322 183 (Rudolf Mummenthaler), www.ETHbib.ETHZ.ch/ks/ , geöffnet Mo–Fr 13–18 Uhr
Der Verlag Il Lupo hat eine Reihe neuer Wanderkarten herausgebracht, so dass jetzt folgende Karten zu empfehlen sind (jeweils Il Lupo, Maßstab 1:25.000):
- «Gran Sasso d’Italia» für die Etappen 2-5 mit Ausflügen
- «Majella» für die Etappen 8-10, 8+, 10+. Etappe 10 ist nicht ganz bis Sulmona abgedeckt.
- «Monti Marsicani – Maiarde» für Etappen 11 (ab Anversa degli Abruzzi), 12, 12+,16-18, 17+
S.34
Website des Agriturismo Amatrice ist www.agriturismoamatrice.com (.it führt zu einem anderen Agriturismo).
S.56
- In Campotosto gibt es gegenwärtig Probleme mit der Unterkunft. Das Hotel Barilotto ist wegen Erdbebenschäden geschlossen, der Agriturismo Bellavista existiert nicht mehr, das Hotel Valle ist nur unregelmäßig geöffnet. Zwei Ausweichquartiere liegen jeweils 6 km entfernt, die Besitzer holen Wanderer in Campotosto mit dem Auto ab (Hotel Gran Lago für 10 Euro, Hotel Serena gratis):
- Gran Lago, Via San Giorgio 25, Poggio Cancelli, Tel./Fax 0862 909 124, DZF 60 Euro, HP 55 Euro. Die Chefin spricht etwas englisch und französisch.
- Serena, Rio Fucino, Tel./Fax 0862 900 213, DZF 70 Euro, HP 48 Euro.
S.73
Locanda del Cervo hat jetzt ein Fax (gleiche Nummer wie Tel.). Reservierung nun auch auf englisch möglich. Mittwochs nur nach Voranmeldung geöffnet!
S.74 Wanderung Campotosto-Paladini
Der Einstieg hat sich geändert. Meine „asphaltfreie, wenn auch etwas kompliziertere Lösung“ führt jetzt erbarmungslos ins Gestrüpp. Stattdessen existiert ein neu ausgeschilderter Weg parallel dazu. Er ist allerdings oft ziemlich überwuchert, aber passierbar. Also:
Nicht, wie im Buch angegeben, gegenüber der Tankstelle über den Zaun klettern, sondern hinter der Tankstelle noch 50 m auf der Straße bleiben, bis nach rechts ein Richtung Tottea und Cesacastina ausgeschilderter Pfad abzweigt. Ein kurzes Stück geht es durch Gebüsch, dann – nach Regenfällen ziemlich schlammig - abwärts zum Fluß. Hier folgt man dem Wegweiser nach rechts und findet nach 100 m einen Flußübergang. Ab hier weiter wie in der 9. Zeile der Wegbeschreibung: «überquert den Rio Fucino und verläuft eine Weile parallel zur Hauptstraße.»
S.84
Wegen eines Erdrutschs ist das letzte Wegstück zwischen Intermesoli und Pietracamela gegenwärtig nicht passierbar. Von Intermesoli nach Pietracamela nimmt man entweder den Bus um 16.05 Uhr (nur werktags), oder man übernachtet in Intermesoli im Ristoro Venacquaro. Am nächsten Morgen fährt ein Bus um 9.15 nach Pietracamela und Prati di Tivo. Man kann sich aber auch vom Wirt des Ristoro Venacquaro mit dem Auto gegen ein kleines Entgelt hochfahren lassen.
Auch der folgende Abschnitt Pietracamela-Prati di Tivo ist momentan offiziell gesperrt. Erkundigen Sie sich vor Ort, ob er passierbar ist.
S.98
Hotel Campo Imperatore jetzt auch Tel. 0862 400 001. Website: www.hotelcampoimperatore.com. Leider inzwischen völlig überteuert (HP 85 Euro), Essen bei meinem letzten Besuch erbärmlich!
- Das Rifugio Campo Imperatore ist geschlossen, aber im Hotel gibt es einige vergleichsweise preisgünstige Plätze in Schlafsälen (HP 50 Euro).
- Eine sympathischere Unterkunft ist das neue Rifugio Lago di Racollo an der Wanderstrecke nach Castel del Monte. Zwar 15 km entfernt, aber der nette Wirt fährt Wanderer gegen eine geringe Gebühr gern hin und zurück. Tel. 069 555 8568, 393 487 505 015, www.rifugioracollo.com. HP im Schlafsaal 38 Euro, im Doppelzimmer 50 Euro.
S.128
Neu in Castel del Monte: B & B Rifugio del Pastore, Viale della Vittoria 16, Tel. 0862 938 441. Die Osteria del Lupo vermietet jetzt ebenfalls Zimmer.
S.140
Direkt am Weg gibt es jetzt in Capodacqua den Agriturismo Capodacqua, Tel. 0862 954 241, mobil 328 962 49 82, www.agriturismocapodacqua-laquila.it. Angenehme Zimmer, zivile Preise. Leider kein Restaurant in der Nähe, aber alle Zimmer haben eine eigene Küche. Und der Wirt fährt Gäste gern zu einer 3 km entfernten Trattoria.
S.140
Vorletzte Zeile: Es muss heißen «45 Min. ab Capodacqua» statt «ab Capestrano».
S.141
Eine sehr angenehme Unterkunft bei der Forca di Penne ist der Agriturismo L’Aperegina, Tel./Fax 085 888 9351, mobil 339 325 1180, www.laperegina.com (knapp 2 km auf der Straße Richtung Corvara, dann den Wegweisern nach rechts folgen. Die vorzüglich englisch sprechenden Besitzer holen Wanderer gern mit dem Auto an der Forca di Penne ab.)
S.150
Das Hotel in Pescosansonesco Vecchio ist geschlossen. Dafür gibt es am Ortsrand einen neuen Agriturismo in traumhafter Lage in einem ehemaligen Kloster. Leser waren begeistert! Ostello Petra, Tel. 340 172 2030, 333 175 6696, www.ostellopetra.it, ÜF 27, HP 37 Euro. Tel. B & B Aurora Torre de' Passeri jetzt Tel. 085 431 9994, 335 129 6017
S.151
Das Ostello in Musellaro ist gelegentlich durch Gruppen ausgebucht. In diesem Fall ist es am einfachsten, die Touren 7 und 8 an einem Tag zurückzulegen, und zwar so: Morgens Wanderung Forca di Penne-Torre de’Passeri, weiter nach Musellaro mit dem Bus 12.35 Uhr (nur werktags), dann Wanderung Musellaro-Caramanico Terme.
S.155
San Clemente a Casauria war 2010 wegen Restaurierung geschlossen, erkundigen Sie sich in Torre de'Passeri, ob die Kirche offen ist. Sonst lohnt der Abstecher nicht.
S.156, 2.Variante
Hier ist der Weg weitgehend zugewachsen. Man muß daher etwa 20 Minuten auf Asphalt zurücklegen - immer noch erheblich weniger als auf der 1.Variante. Also: aus der Kirche kommend nach links, bei der nächsten Querstraße wieder links, nun immer dieser Straße folgen. Kurz hinter dem Friedhof biegt man in ein Sträßchen nach rechts und kommt gleich darauf zu „Chiulli e Colucci“ (vgl. Wegbeschreibung im Buch). Hier nach links biegen (in den unteren der beiden nach links abzweigenden Wege). Weiter wie im Buch: „5 Minuten später scheint der Weg zu enden...“
S.157, 2.Absatz
Im 2. Satz muss es heissen: "Bei einer Gabelung halte ich mich rechts" (statt "links")
S.164
Das Pantagruel in Caramanico Terme hat neue Besitzer, einen neuen Namen und ist nicht mehr empfehlenswert.
Der Wiesenpfad bei Musellaro (Beginn der Wanderung) ist stark zugewachsen. Man umgeht ihn so: Vom Ostello zurück Richtung Bar, vor der Bar in die nach rechts abzweigende Via S.Rocco. Bei der gleich folgenden Gabelung dem Sträßchen nach rechts folgen bis zu einer Häusergruppe, hier links runter dem Wegweiser zum "Ponte Luco" folgen.
Der im Buch beschriebene Weg ab der Orta-Brücke ist ebenfalls stark überwuchert. Besser zu gehen und viel einfacher zu finden, allerdings weniger romantisch und etwa 20 Min länger ist die folgende Variante: Hinter der Brücke dem Pfad nach links folgen, bei der gleich folgenden Pfadgabelung sich links halten und noch ein kurzes Stück in der Schlucht weitergehen. Der Pfad steigt dann nach rechts an und führt in etwa 10 Min. zu einer Hausruine. Man biegt auf einem grasbewachsenen Weg nach rechts, wenig später verbreitert sich der Weg und steigt nun kontinuierlich an bis San Tommaso. Am Ortsrand geht man auf der Hauptstraße nach rechts und sofort wieder nach links in eine Einbahnstraße. Weiter wie auf S.166 ab zweiten Satz.
S.166
Hier muss die Wegbeschreibung im 2. Absatz etwas präzisiert werden:
Der Asphalt endet bald. 3 Minuten später – kurz hinter der Abzweigung zu einem Haus rechter Hand – nehme ich bei einer Gabelung den kleineren Weg nach rechts. 5 Min. später folge ich hinter einer Hausruine dem nach links ansteigenden Weg. Es geht im Wald aufwärts, bei einer undeutlichen Gabelung halte ich mich rechts auf dem größeren Weg. Gleich darauf gelange ich… usw.
S.178
Abkürzung: Bus nach San Nicolao nur noch 15.40 Uhr, nach Sant’Eufemia auch 8.40 Uhr.
- Preiswerte Unterkunft in Caramanico: Foresteria (Gästehaus) des Parco Nazionale, Tel./Fax 085 922 343, majambiente/tin.it
- Das Parco della Maiella** in Sant’Eufermia ist empfehlenswert: korrekte Zimmer, sehr freundlicher Empfang, Restaurant mit Hausmacherküche. Die Wirte holen Wanderer bei Interesse in Caramanico Terme ab. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
- B & B Roccacaramanico: Verpflegung (auch Frühstück) ist offenbar nicht garantiert, unbedingt Proviant mitnehmen, wenn Sie dort übernachten.
- Einige Leser waren vom Restaurant am Passo San Leonardo enttäuscht, andere nach wie vor zufrieden. Offenbar kein ganz sicherer Tipp mehr!
S.187
La Furnacella in Pacentro heisst jetzt Locanda del Castello, www.incastle.com
Neue Unterkünfte in Pacentro: B&B Sonia, im alten Zentrum, Tel. 0864 415 63, mobil 347 075 7632, www.pacentrobeb.com, B&B Pacentro, Largo delle Aie 36, Tel. 339 322 2940, www.abruzzoarte.com
S.189
2. Absatz Mitte: Der breite Weg, der in der Linkskurve der Straße nach rechts abzweigt, ist durch ein Gatter gesperrt, Schild: „Zutritt wegen Bauarbeiten verboten“. Weit und breit sind keine Bauarbeiten (und kein Mensch) zu sehen. Man umgeht also das Gatter, geht auf das gelbe Gebäude zu, biegt nach 15 m am Zaun entlang nach links und kommt nach weiteren 50 m zu der Kapelle, vor der man sich nach rechts wendet.
S.191
2. Absatz, 11. Zeile: …halte ich mich bei der Gabelung rechts (nicht links!) auf dem schmalen Pfad… Wenn man diese Abzweigung verpasst, gelangt man auf dem breiten Weg zur Straße, geht hier nach rechts und nach 100 m bei der Marienkapelle nach links.
S.192
Anfang des Absatzes neu: Nach 10 Minuten geht es bei einem Querweg rechts, gleich darauf bei der Gabelung nach links. Bei einem Quersträßchen nach links, ab hier ist die Strecke asphaltiert.
S.194
- Das Hotel Italia ist leider definitiv geschlossen. Die Pächter führen ein neues B & B im Zentrum, freundlich und relativ preisgünstig, aber ohne den Charme des Hotels: Case Bonomini, Via Quatrario 59, Tel. 0864 523 08, 348 372 2849, www.bedandbreakfastcasebonomini.com.
- Gelateria di Marzio heisst jetzt Gelateria Stella, nach wie vor gut. Restaurant Frangiò war beim letzten Besuch enttäuschend. Clemente ist eindeutig besser. Neue Telefonnummer Clemente: 0864 210 679. Sehr befriedigend nach wie vor auch die Osteria del Tempo Perso.
S.204
Seit 2009 sind leider die Bahnverbindungen auf der Strecke Sulmona-Campo di Giove-Palena drastisch reduziert worden. Der einzige Zug am Vormittag von Sulmona zum Ausgangspunkt Stazione di Palena fährt leider bereits um 6.32 Uhr (nur werktags, Fahrzeit 30 Min.). Von Campo di Giove zurück nach Sulmona gibt es Verbindungen um 18.50 Uhr mit dem Bus (nur werktags) und um 19.32 Uhr mit dem Zug (täglich).
Wegen des ungünstigen Fahrplans empfiehlt sich unter Umständen, die Anfahrt zur Stazione di Palena mit dem Taxi zurückzulegen (Tel. 360 36 42 00). Mit dem Wanderbuch erhalten Sie bei den Taxifahrern von Sulmona einen Sonderpreis von 1,10 €/km. Die Strecke Sulmona - Stazione di Palena kostet dann um 42 Euro, die Strecke Campo di Giove-Sulmona rund 25 Euro. Im Zweifelsfall sagen Sie „prezzo speciale convenuto col Signor Scuderi“ – Signor Scuderi, der Verantwortlichen der Taxi-Kooperative, hat den verbilligten Preis zugesagt.
Man kann die Tour auch ab Pescocostanzo durchführen, muss am Abend des Wandertags dann aber in Sulmona übernachten. Vom Bahnhof (25 Fußminuten unterhalb des Ortes) fährt werktags um 9.14 Uhr ein Zug zur Stazione di Palena, an 9.20.
S.209/211
Das Restaurant La Fiaccola ist erfreulicherweise jetzt täglich geöffnet, kein Ruhetag! Tel. Nido dell'Aquila Castrovalva: 086 449 141, 340 309 69 67
S.210
Letzter Absatz neu:
Der Weg verliert sich nach einiger Zeit in einem Feld. Ich gehe parallel zum Fluss am oberen Feldrand weiter und gelange nach knapp 10 Min. zu einem asphaltierten Weg, dem ich nach links ansteigend folge. Der Weg führt zur Bahnlinie und biegt nach links. Gleich darauf erreicht er ein Sträßchen. Ich wende mich nach rechts und biege vor dem Bahnhof nach rechts in einen breiten Weg. Weiter immer parallel zur Bahn, bis zu einem Asphaltsträßchen oberhalb eines Anwesens…
S. 219
In Frattura gibt es eine Trattoria: La Ciminiera, Via Case Nuove, Tel. 0864 747 024 (Di geschl.)
S.248
- Hotel La Rua jetzt schallisoliert.
Restaurant Paolino war beim letzten Besuch hervorragend (allerdings eher gehobene Preise, drei Gänge um 35 Euro). Vor allem die Dessertkritik muß ich zurückziehen, die Dolci waren vorzüglich!
S.263–265
- Sehr empfehlenswert ist in Ateleta das B & B Colle Sisto, Tel. 0864 650 90 und 366 375 73 72, www.collesisto.com.
- Sehr empfehlenswert ist in Ateleta jetzt das B & B Colle Sisto, Tel. 0864 650 90 und 366 375 7372, www.collesisto.com
- Rückfahrt ab Ateleta (nur werktags): Mit Bus 6.25 nach Sulmona, dort 8.00 Anschluss nach Rom. Oder Busse nach Castel di Sangro (7.40, 9.05, 10.40, 15.50), dort weiter nach Sulmona-Pescara um 9, 12, 16.40 Uhr.
- Restaurant Fonte Vecchia in Pietransieri existiert nicht mehr.
Zwischen Pescocostanzo und Pietransieri ist die Orientierung nicht ganz einfach, längere Wegstücke führen querfeldein. Daher hier eine etwas präzisere Beschreibung (ab 4. Absatz):
Der Weg überquert mehrere Bäche und steigt dann stärker an. Am Waldrand gelange ich zu zwei Brunnenhäuschen und folge 50 Meter danach dem Weg nach rechts, der nun sehr steil im Wald ansteigt. Der Weg scheint sich dann in Wiesen zu verlieren. Ich behalte die Gehrichtung bei, erreiche nach 15 Minuten erneut zwei Brunnenhäuschen und umgehe hier die gemauerte Quelle nach rechts. Der Weg verliert sich endgültig. Ich steige am Waldrand querfeldein auf einer Wiese zu dem rechts oberhalb sichtbaren Sattel an, der in 5 Minuten erreicht wird. Im Abstieg behalte ich die Richtung bei und gelange nach wenigen Minuten zu den Markierungspfählen einer Gasleitung. Ich ignoriere die Wegmarkierungen, die in die falsche Richtung weisen, und steige entlang der Gasleitung in einer breiten Schneise nach links an. In wenigen Minuten komme ich zu einer Wiesenfläche, halte mich hier leicht nach rechts (die Gasleitung steigt links weiter an, ich folge ihr nicht mehr) und wandere querfeldein über Wiesen nach Süden. In der völlig einsamen Landschaft taucht überraschend ein Haus auf, ich lasse es rechts unterhalb liegen und gehe, immer die Südrichtung beibehaltend, in Richtung auf einen V-förmigen Taleinschnitt…
Weiter wie S. 265, Zeile 14.
Und noch schwieriger ist die Orientierung auf einem kurzen Stück zwischen Pietransieri und Colle Gioacchini (nicht Colle Giovenchi, wie es irrtümlich im Buch heisst). Neuer Text von S.276, 9.Zeile von unten bis S.277, vorletzter Absatz:
Am Ende der Straße nehme ich den Weg, der oberhalb eines Rastplatz (mit Brunnen, Trinkwasser) verläuft. Er gabelt sich sofort, ich gehe nach rechts, weiter auf dem Weg N 1. Bei der nächsten Gabelung 3 Minuten später biege ich wieder nach rechts, auf den Weg N 7. Es geht im Wald abwärts, dann durch offenes Gelände bis zu einem Markierungspfahl (5 Minuten nach der Gabelung N1/N7). Nun wird der Weg ziemlich unübersichtlich, die Markierungen verschwinden, Viehpfade führen in verschiedene Richtungen. Erst nach einigem Umherirren komme ich weiter. Da die Beschreibung im nächsten Absatz vielleicht nur mit Mühe genau nachzuvollziehen ist, gebe ich zunächst einmal die Grobrichtung an: Man geht 10 Minuten lang konsequent in östlicher Richtung und hält dabei die Höhe oder steigt ganz leicht ab. Auf keinen Fall darf man nach links (Norden) ansteigen. Der Felskamm des Monte dell’Ellera, der sich im Osten markant aus den Wiesen erhebt, markiert gut die Grobrichtung. Wenn man die Ostrichtung beibehält, kommt man notwendig zu dem breiteren Querweg, bei dem das unübersichtliche Stück endet. Dort geht es dann weiter wie im übernächsten Absatz beschrieben.
Und hier mein Weg etwas genauer: Bei dem Markierungspfahl nehme ich einen schmalen Pfad nach rechts, diese Abzweigung ist leicht zu übersehen. Der Pfad führt für ein ganz kurzes Stück nach Süden, wendet sich dann nach Osten. Für eine Weile verbreitert er sich und führt leicht abwärts. Erneut wird der Weg schmaler. Bei einer Gabelung schlage ich einen grasbewachsenen breiten Weg nach rechts ein und gelange wenige Minuten später zu einem breiteren Querweg. (Wenn man bei der Gabelung irrtümlich links geht, kommt man 3 Minuten später zu einer Viehtränke.)
Bei dem Querweg weist ein Markierungspfahl auf einen geradeaus weiter führenden Pfad, ich biege aber nach rechts abwärts. Der Weg senkt sich. Nach knapp 10 Minuten biege ich nach links auf eine zunächst etwas undeutliche Fahrspur. (20 m dahinter steht hier direkt am Weg rechts die Betonplatte einer Wasserleitung.) Der Weg läuft auf die Felsen des Monte dell’Ellera zu. Vor dem Felskamm biegt der Weg nach rechts und überquert einen Bach. Einige Minuten danach geht es durch ein Viehgatter am unteren, südwestlichen Ende des Felskamms. Auf einem schönen Waldweg wandere ich nun bequem abwärts, streckenweise zwischen alten Steinmäuerchen. Gelegentlich taucht wieder die Markierung N 7 auf, aber verlaufen kann man sich hier nicht mehr. Ich erreiche den Weiler Case Maccarone (Teleta).
S.275 unten
Weg E 3 (kürzere Variante nach Opi) ist nach Mitteilung eines Lesers inzwischen gut gangbar.
S.306
Agriturismo 4 A: Die korrekte Telefonnummer lautet 0862 931 394. Fax 0862 93 475. Die Küche von Marina Battistella kann nicht genug gelobt werden, wie auch Leser immer wieder bestätigen!
S.317, 20. Etappe
Auf dem Wegstück zwischen Navelli und Capestrano gab es im Sommer 2007 große Waldbrände, streckenweise wirkt es jetzt etwas unschön und die Orientierung ist erschwert. Empfehlenswert ist eine Variante über Collepietro, die nicht von den Waldbränden berührt wurde. Lohnend vor allem bei klarer Sicht, großartige Blicke aufs Gran-Sasso-Massiv! Allerdings dauert die Tour auf dieser Strecke rund 1.30 Std. länger als auf dem direkten Weg.
Variante Navelli-Collepietro-Capestrano (3 Std.)
Übernachtungsmöglichkeit in Collepietro: Agriturismo La Fonte (300 m unterhalb des Zentrums (Tel./Fax 0862 955 131, 333 941 7700, www.agriturismolafonte.com
Von der Piazza San Pelino in Navelli geht man links vom Pub auf der Strasse nach Südosten (Wegweiser „Capestrano“). Man kreuzt gleich eine Querstrasse, geht durch eine Unterführung und wandert etwa 20 Min. durch die Ebene bis zu einem Querweg, dem man nach links folgt. Er führt zu einem weiteren Querweg. Man hält sich rechts und nach 10 Metern wieder links (zwischen einem Brunnen und einem Teich). Bei dem gleich darauf folgenden Straesschen geht man nach rechts und folgt ihm nun immer in Richtung auf das oberhalb sichtbare Dorf Collepietro bis zu einem Quersträßchen unterhalb des Ortes (knapp eine Stunde ab Navelli). Hier folgt man dem Wegweiser nach rechts.
Das Sträßchen senkt sich leicht in einer Linkskurve, der Asphalt hört dann auf. Nach etwa 10 Min. nimmt man bei einer Kreuzung den Weg nach links in Richtung Collepietro (Wegweiser) und steigt in etwa 25 Min. zum Dorf auf. Bei einem Straesschen unterhalb des Ortes geht man rechts, gleich darauf bei der Querstrasse links und 50 m danach wieder links auf dem ausgeschilderten, rechts an einem weißen Haus vorbeiführenden Pfad. (1.30 Std.).
Es folgt ein Anstieg zwischen Olivenbäumen. Man hält sich schraeg nach rechts zur Kammlinie. Auf der Höhe findet man einen breiten Weg, dem man nach links folgt. In Gehrichtung werden die Gipfel des Gran-Sasso-Massivs sichtbar, zuerst der fast 3000 m hohe Corno Grande, bald rechts davon auch der Monte Prena und der Monte Camicia. Man folgt dem Weg, immer mit schöner Aussicht, eine knappe Stunde bis zu einer Mülldeponie (keine Angst vor den Hunden, die sich gelegentlich hier herumtreiben – sie sind aengstlich und laufen davon, wenn man sich naehert). Der Weg wird dann asphaltiert. Eine knappe Viertelstunde spaeter, kurz vor der Hauptstrasse, folgt man dem Wegweiser nach rechts abwaerts und gelangt in 5 Min. ins Ortszentrum von Capestrano (3 Std. ab Navelli).
S. 318
Unterkünfte und Restaurants in Capestrano sind geschlossen, zwei neue Unterkünfte am Weg 30 Min. hinter dem Ort:
- Bed & Breakfast Capodacqua, Tel. 0862 954 241, 328 962 4982, www.agriturismocapodacqua-laquila.it. Angenehme Zimmer beim Dorf Capodacqua. Abendessen wird hier nicht angeboten, aber der Chef Alfredo Ursini fährt seine Gäste gern zur nächsten, drei Km entfernten Trattoria.. Zudem haben alle Zimmer eine eigene Kochnische.
- Riflessi sul Lago, Tel. 0862 952 36, 329 493 4694. Appartements in einem renovierten Bauernhaus am See von Capodacqua, ebenfalls nur Übernachtung mit Frühstück.
- An der Forca di Penne gibt es neben Il Fortino auch den Agriturismo L'Aperegina, vgl. oben Korrektur zu s. 141
S. 322
Beschreibung ist hinter Capestrano etwas ungenau, die Wegweiser stehen nicht immer an der nötigen Stelle. Also: ... in das abzweigende Sträßchen nach links hinab. Bei zwei Gabelungen hält man sich rechts, bei der dritten links und kommt zu einem Quersträßchen bei einem Teich...


