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Buchumschlag Wilde Wege, stille Dörfer

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Wilde Wege, stille Dörfer (Abruzzen)

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Aktualisierungen

Rucksackletzte Aktualisierung: 28.Mai 2010


Angesichts der Bilder vom Erdbeben in den Abruzzen im April 2009 fragt man sich, ob Abruzzen-Wanderungen in diesem Jahr wieder möglich und sinnvoll sind. Die Antwort ist ein eindeutiges Ja.

Alle im Buch beschriebenen Touren können problemlos durchgeführt werden. Leichte, im allgemeinen geringfügige Erdbebenschäden sieht man auf sechs Wanderungen: Nr. 3, 5, 6, 7, 19 und 20. Die Unterkünfte an der Strecke sind überall geöffnet, mit Ausnahme von Bominaco (Tour 19) und Capestrano (Tour 20), wo es aber jeweils Ausweichquartiere gibt. Am stärksten betroffen ist L'Aquila. Hier sind die Erdbebenschäden kaum beseitigt, die Altstadt ist weitgehend gesperrt. Als Ausgangspunkt für die "Frühlingsvariante" bietet sich die Stadt aber jetzt wieder an. Geöffnet sind das Hotel San Michele und das Restaurant La Conca, die Linienbusse verkehren normal.
Wer jetzt die Abruzzen besucht, hilft vor allem den Kleinbetrieben am Wege, den Dorfhotels, Agriturismi und Restaurants, die im letzten Jahr erhebliche Einbußen hatten - auch wenn ihre Gegend, wie der größte Teil der Abruzzen, vom Erdbeben gar nicht betroffen war.

Konkret zur Reiseplanung: Was ändert sich durch das Erdbeben?

Tour 1 In Campotosto ist das Restaurant Barilotto geöffnet, das Hotel aber noch geschlossen. Der Wirt bringt seine Gäste gegenwärtig im Agriturismo Bellavista unter, man kann also sowohl beim Barilotto als auch direkt beim Bellavista reservieren. Das Hotel Valle ist unregelmäßig geöffnet, nicht wegen des Erdbebens, sondern weil der Besitzer nicht mehr so recht mag.
Tour 7 Die Kirche San Clemente a Casauria war 2009 wegen Erdbebenschäden geschlossen.
Tour 19/20
L’Aquila hat sehr stark unter dem Erdbeben gelitten. Die im Buch angegebenen Unterkünfte, Restaurants und Geschäfte sind geschlossen, mit Ausnahme des Hotels San Michele und des Restaurants La Conca. Rechtzeitige Reservierung im Hotel ist unbedingt empfohlen, da viele Zimmer von Erdbebenopfern bewohnt werden. Alternativ können Sie auch am Ausgangspunkt der Wanderung, in San Demetrio ne'Vestini übernachten. Hier gibt es jetzt das Bed & Breakfast La Pergola, Via Nazionale 67, Tel. 08 62 81 09 75, DZ 60 Euro.

Die Unterkunft in Bominaco ist gegenwärtig geschlossen (die Kirchen aber geöffnet).
Wenn man das Erdbebengebiet ganz vermeiden möchte, startet man die „Frühjahrsvariante“ in Caporciano, mit Übernachtung im Agriturismo 4 A (Tel. 0862 931 394, im Buch falsch angegeben! Fax 0862 934 75).  Anreise: Von L’Aquila fahren Busse direkt nach Caporciano (nur werktags) um 14.10, 16.40, 18.45. Man kann ab L’Aquila aber auch die etwa stündlich verkehrenden Busse Richtung Pescara nehmen (auch sonn- und feiertags) und am „bivio Caporciano“ aussteigen (2 km vom Ort entfernt), die Wirte des Agriturismo holen Sie dort gern mit dem Auto ab. Letzte Verbindung von Rom: ab Roma Tiburtina 18.45, an L’Aquila 20.25, weiter Richtung Pescara 20.40, bivio Caporciano 21.25. Buszeiten am besten kurzfristig überprüfen (www.arpaonline.de)!
In Capestrano sind sämtliche Unterkünfte und das Restaurant geschlossen, ein Lebensmittelgeschäft und die Bar geöffnet. Mehrere Gebäude, darunter die Kirche, sind sichtbar beschädigt. Unterkunft findet man am Wanderweg in Richtung Capodacqua-Forca di Penne (ab Capestrano gut 30 Min.) im neuen Agriturismo Capodacqua, Tel. 0862 954 241, mobil 328 962 4982, www.agriturismocapodacqua-laquila.it, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

S.15/16 Stichwort "Karten"

Eine Leserin weist darauf hin, man könne die topografischen Karten des Istituto Geografico Militare einsehen und kopieren in der Bibliothek der ETH Zürich, Kartensammlung, Rämistr. 101, Tel. 044 6322 183 (Rudolf Mummenthaler), www.ETHbib.ETHZ.ch/ks/ , geöffnet Mo-Fr 13-18 Uhr

Der Verlag Il Lupo hat eine Reihe neuer Wanderkarten herausgebracht, so dass jetzt folgende Karten zu empfehlen sind (jeweils Il Lupo, Maßstab 1:25.000):
- «Gran Sasso d’Italia» für die Etappen 2-5 mit Ausflügen
- «Majella» für die Etappen 8-10, 8+, 10+. Etappe 10 ist nicht ganz bis Sulmona abgedeckt.
- «Monti Marsicani – Maiarde» für Etappen 11 (ab Anversa degli Abruzzi), 12, 12+,16-18, 17+

S.73

Locanda del Cervo hat jetzt ein Fax (gleiche Nummer wie Tel.). Reservierung jetzt auch auf englisch möglich.

S.74 Wanderung Campotosto-Paladini

Der Einstieg hat sich geändert. Meine „asphaltfreie, wenn auch etwas kompliziertere Lösung“ führt jetzt erbarmungslos ins Gestrüpp. Stattdessen existiert ein neu ausgeschilderter Weg parallel dazu. Er war im Frühsommer 2007 auf dem ersten Stück ziemlich von Brennesseln überwuchert, aber passierbar. Also:
Nicht, wie im Buch angegeben, gegenüber der Tankstelle über den Zaun klettern, sondern hinter der Tankstelle noch 50 m auf der Straße bleiben, bis nach rechts ein Richtung Tottea und Cesacastina ausgeschilderter Pfad abzweigt. Ein kurzes Stück geht es durch Gebüsch, dann - nach Regenfällen ziemlich schlammig - abwärts zum Fluß. Hier folgt man dem Wegweiser nach rechts und findet nach 100 m einen Flußübergang. Ab hier weiter wie in der 9.Zeile der Wegbeschreibung: „überquert den Rio Fucino und verläuft eine Weile parallel zur Hauptstraße.“

S.98

Hotel Campo Imperatore jetzt auch Tel. 0862 400 001. Website: www.hotelcampoimperatore.com. Leider inzwischen völlig überteuert, Essen bei meinem letzten Besuch erbärmlich!

S.128

Weitere Unterkunft in Castel del Monte: Rifugio del Pastore, Viale della Vittoria 16, Tel. 0862 938 441.

S.140

Direkt am Weg gibt es jetzt in Capodacqua den Agriturismo Capodacqua, Tel. 0862 954 241, mobil 328 962 49 82, www.agriturismocapodacqua-laquila.it. Angenehme Zimmer, zivile Preise. Leider kein Restaurant in der Nähe, aber alle Zimmer haben eine eigene Küche.

S.140

Vorletzte Zeile: Es muss heißen „45 Min. ab Capodacqua“ statt „ab Capestrano“

S.141

Eine sehr angenehme Unterkunft bei der Forca di Penne ist der Agriturismo L’Aperegina, Tel./Fax 085 888 9351, mobil 339 325 1180, www.laperegina.com (knapp 2 km auf der Straße Richtung Corvara, dann den Wegweisern nach rechts folgen. Die vorzüglich englisch sprechenden Besitzer holen Wanderer gern mit dem Auto an der Forca di Penne ab.)

S.150

Neue Pächter im Hotel Riparossa in Pescosansonesco Vecchio, Tel. jetzt 339 661 8960

S.151

Das Ostello in Musellaro ist gelegentlich durch Gruppen ausgebucht. In diesem Fall ist es am einfachsten, die Touren 7 und 8 an einem Tag zurückzulegen, und zwar so: Morgens Wanderung Forca di Penne-Torre de’Passeri, weiter nach Musellaro mit dem Bus 12.35 Uhr (nur werktags), dann Wanderung Musellaro-Caramanico Terme.

S.157, 2.Variante

Hier ist der Weg weitgehend zugewachsen. Man muß daher etwa 20 Minuten auf Asphalt zurücklegen - immer noch erheblich weniger als auf der 1.Variante. Also: aus der Kirche kommend nach links, bei der nächsten Querstraße wieder links, nun immer dieser Straße folgen. Kurz hinter dem Friedhof biegt man in ein Sträßchen nach rechts und kommt gleich darauf zu „Chiulli e Colucci“ (vgl. Wegbeschreibung im Buch). Hier nach links biegen (in den unteren der beiden nach links abzweigenden Wege). Weiter wie im Buch: „5 Minuten später scheint der Weg zu enden...“

S.158, 2.Absatz

Hier ist mir offenbar ein Fehler unterlaufen - mehrere Leser berichteten, bei der Gabelung müsse man sich rechts halten statt links, Wenige Minuten später dann die beschriebene Wegkreuzung.

8.Etappe, S.164

Leser berichteten von schlechtem Essen im Pantagruel in Caramanico Terme. Das widerspricht meinen Erfahrungen, aber ich war zuletzt 2006 dort. Bin für weitere Berichte dankbar.

Der Wiesenpfad bei Musellaro (Beginn der Wanderung) ist stark zugewachsen.
Der im Buch beschriebene Weg ab der Orta-Brücke ist ebenfalls stark überwuchert. Besser zu gehen und viel einfacher zu finden, allerdings weniger romantisch und etwa 20 Min länger ist die folgende Variante: Hinter der Brücke dem Pfad nach links folgen, bei der gleich folgenden Pfadgabelung sich links halten und noch ein kurzes Stück in der Schlucht weitergehen. Der Pfad steigt dann nach rechts an und führt in etwa 10 Min. zu einer Hausruine. Man biegt auf einem grasbewachsenen Weg nach rechts, wenig später verbreitert sich der Weg und steigt nun kontinuierlich an bis San Tommaso. Am Ortsrand geht man auf der Hauptstraße nach rechts und sofort wieder nach links in eine Einbahnstraße. Weiter wie auf S.166 ab zweiten Satz.

S.166

Hier muss die Wegbeschreibung etwas präzisiert werden. Und zwar so (2.Absatz):
Der Asphalt endet bald. 3 Minuten später – kurz hinter der Abzweigung zu einem Haus rechter Hand – nehme ich bei einer Gabelung den kleineren Weg nach rechts. 5 Min. später folge ich hinter einer Hausruine dem nach links ansteigenden Weg. Es geht im Wald aufwärts, bei einer undeutlichen Gabelung halte ich mich rechts auf dem größeren Weg. Gleich darauf gelange ich… usw.

S.178

Abkürzung: Bus nach San Nicolao nur noch 15.40 Uhr, nach Sant’Eufemia auch 8.40 Uhr.
Preiswerte Unterkunft in Caramancio: Foresteria/ Centro Visite des Parco Nazionale, Tel./Fax 085 922 343, majambiente/tin.it
Das Parco della Maiella** in Sant’Eufermia ist empfehlenswert: korrekte Zimmer, sehr freundlicher Empfang, Restaurant mit Hausmacherküche. Die Wirte holen Wanderer bei Interesse in Caramanico Terme ab.
Leser waren vom Restaurant am Passo San Leonardo enttäuscht. Ich habe im Juni 2009 „nachgetestet“, das Essen war höchstens guter Durchschnitt. Also offenbar keine kulinarische Oase mehr!

S.187

La Furnacella in Pacentro hat jetzt eine Mailadresse. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Neue Unterkünfte in Pacentro: B&B Sonia, im alten Zentrum, Tel. 0864 415 63, mobil 347 075 7632, www.pacentrobeb.com, B&B Pacentro, Largo delle Aie 36, Tel. 339 322 2940, www.abruzzoarte.com

S.189

2.Absatz Mitte: Der breite Weg, der in der Linkskurve der Straße nach rechts abzweigt, ist durch ein Gatter gesperrt, Schild: „Zutritt wegen Bauarbeiten verboten“. Weit und breit sind keine Bauarbeiten (und kein Mensch) zu sehen. Man umgeht also das Gatter, geht auf das gelbe Gebäude zu, biegt nach 15 m am Zaun entlang nach links und kommt nach weiteren 50 m zu der Kapelle, vor der man sich nach rechts wendet.

S.191

2.Absatz, 11.Zeile: …halte ich mich bei der Gabelung rechts (nicht links!) auf dem schmalen Pfad…
- Wenn man diese Abzweigung verpasst, gelangt man auf dem breiten Weg zur Straße, geht hier nach rechts und nach 100 m bei der Marienkapelle nach links.

S.192

Anfang des Absatzes neu:
Nach 10 Minuten geht es bei einem Querweg rechts, gleich darauf bei der Gabelung nach links. Bei einem Quersträßchen nach links, ab hier ist die Strecke asphaltiert.

S.194

Gelateria di Marzio heisst jetzt Gelateria Stella, nach wie vor gut. Restaurant Frangiò war beim letzten Besuch enttäuschend. Clemente ist eindeutig besser. Neue Telefonnummer Clemente: 0864 210 679. Sehr befriedigend nach wie vor auch die Osteria del Tempo Perso.

S.204, Tour 10++

Seit 2009 sind leider die Bahnverbindungen auf der Strecke Sulmona-Campo di Giove-Palena drastisch reduziert worden. Der einzige Zug am Vormittag von Sulmona zum Ausgangspunkt Stazione di Palena fährt leider bereits um 6.32 Uhr (nur werktags, Fahrzeit 30 Min.). Von Campo di Giove zurück nach Sulmona gibt es Verbindungen um 18.50 Uhr mit dem Bus (nur werktags) und um 19.51 Uhr mit dem Zug (täglich).

Wegen des ungünstigen Fahrplans empfiehlt sich unter Umständen die Anfahrt zur Stazione di Palena mit dem Taxi zurückzulegen (Tel. 360 36 42 00). Mit dem Wanderbuch erhalten Sie bei den Taxifahrern von Sulmona einen Sonderpreis von 1,10 €/km. Die Strecke Sulmona - Stazione di Palena kostet dann um 45 Euro, die Strecke Campo di Giove-Sulmona rund 20 Euro. Im Zweifelsfall sagen Sie „prezzo speciale convenuto col Signor Scuderi“ – Signor Scuderi, der Verantwortlichen der Taxi-Kooperative, hat den verbilligten Preis zugesagt.

11.Etappe, S.209/211

Das Restaurant La Fiaccola ist erfreulicherweise jetzt täglich geöffnet, kein Ruhetag!

S.210

Letzter Absatz neu:
Der Weg verliert sich nach einiger Zeit in einem Feld. Ich gehe parallel zum Fluss am oberen Feldrand weiter und gelange nach knapp 10 Min. zu einem asphaltierten Weg, dem ich nach links ansteigend folge. Der Weg führt zur Bahnlinie und biegt nach links. Gleich darauf erreicht er ein Sträßchen. Ich wende mich nach rechts und biege vor dem Bahnhof nach rechts in einen breiten Weg. Weiter immer parallel zur Bahn, bis zu einem Asphaltsträßchen oberhalb eines Anwesens…

S.248

Hotel La Rua nach Mitteilung des Besitzers jetzt schallisoliert.
Restaurant Paolino war beim letzten Besuch hervorragend (allerdings eher gehobene Preise, drei Gänge um 35 Euro). Vor allem die Dessertkritik muß ich zurückziehen, die Dolci waren vorzüglich!

S.263-265

Restaurant Fonte Vecchia in Pietransieri existiert nicht mehr.
Zwischen Pescocostanzo und Pietransieri ist die Orientierung nicht ganz einfach, längere Wegstücke führen querfeldein. Daher hier eine etwas präzisere Beschreibung (ab 4.Absatz):
Der Weg überquert mehrere Bäche und steigt dann stärker an. Am Waldrand gelange ich zu zwei Brunnenhäuschen und folge 50 Meter danach dem Weg nach rechts, der nun sehr steil im Wald ansteigt. Der Weg scheint sich dann in Wiesen zu verlieren. Ich behalte die Gehrichtung bei, erreiche nach 15 Minuten erneut zwei Brunnenhäuschen und umgehe hier die gemauerte Quelle nach rechts. Der Weg verliert sich endgültig. Ich steige am Waldrand querfeldein auf einer Wiese zu dem rechts oberhalb sichtbaren Sattel an, der in 5 Minuten erreicht wird. Im Abstieg behalte ich die Richtung bei und gelange nach wenigen Minuten zu den Markierungspfählen einer Gasleitung. Ich ignoriere die Wegmarkierungen, die in die falsche Richtung weisen, und steige entlang der Gasleitung in einer breiten Schneise nach links an. In wenigen Minuten komme ich zu einer Wiesenfläche, halte mich hier leicht nach rechts (die Gasleitung steigt links weiter an, ich folge ihr nicht mehr) und wandere querfeldein über Wiesen nach Süden. In der völlig einsamen Landschaft taucht überraschend ein Haus auf, ich lasse es rechts unterhalb liegen und gehe, immer die Südrichtung beibehaltend, in Richtung auf einen V-förmigen Taleinschnitt…
Weiter wie S.265, Zeile 14.

S.263 Hotel Due Monti, E-mail-Adresse im Buch stimmt nicht mehr, neue Website: www.hotelduemonti.com
In Ateleta gibt es jetzt ausserdem ein Bed & Breakfast: Colle Sisto, Tel. 0864 65 090, www.collesisto.it. Mehrere Leser haben sich sehr lobend über diese Unterkunft geäußert.

S.306

Agriturismo 4 A: Die korrekte Telefonnummer lautet 0862 931 394. Fax 0862  93 475. Die Küche von Marina Battistelli kann nicht genug gelobt werden, wie auch Leser immer wieder bestätigen!

20.Etappe, S.317

Auf dem Wegstück zwischen Navelli und Capestrano gab es im Sommer 2007 große Waldbrände, streckenweise wirkt es jetzt etwas unschön und die Orientierung ist erschwert. Empfehlenswert ist eine Variante über Collepietro, die nicht von den Waldbränden berührt wurde. Lohnend vor allem bei klarer Sicht, großartige Blicke aufs Gran-Sasso-Massiv! Allerdings dauert die Tour auf dieser Strecke rund 1.30 Std. länger als auf dem direkten Weg.

Variante Navelli-Collepietro-Capestrano (3 Std.)

Übernachtungsmöglichkeit in Collepietro: Agriturismo La Fonte (300 m unterhalb des Zentrums(, Tel./Fax 0862 955 131, 333 941 7700, www.agriturismolafonte.com
Von der Piazza San Pelino in Navelli geht man links vom Pub auf der Strasse nach Südosten (Wegweiser „Capestrano“). Man kreuzt gleich eine Querstrasse, geht durch eine Unterführung und wandert etwa 20 Min. durch die Ebene bis zu einem Querweg, dem man nach links folgt. Er führt zu einem weiteren Querweg. Man hält sich rechts und nach 10 Metern wieder links (zwischen einem Brunnen und einem Teich). Bei dem gleich darauf folgenden Straesschen geht man nach rechts und folgt ihm nun immer in Richtung auf das oberhalb sichtbare Dorf Collepietro bis zu einem Quersträßchen unterhalb des Ortes (knapp eine Stunde ab Navelli). Hier folgt man dem Wegweiser nach rechts.
Das Sträßchen senkt sich leicht in einer Linkskurve, der Asphalt hört dann auf. Nach etwa 10 Min. nimmt man bei einer Kreuzung den Weg nach links in Richtung Collepietro (Wegweiser) und steigt in etwa 25 Min. zum Dorf auf. Bei einem Straesschen unterhalb des Ortes geht man rechts, gleich darauf bei der Querstrasse links und 50 m danach wieder links auf dem ausgeschilderten, rechts an einem weißen Haus vorbeiführenden Pfad. (1.30 Std.).
Es folgt ein Anstieg zwischen Olivenbäumen. Man hält sich schraeg nach rechts zur Kammlinie. Auf der Höhe findet man einen breiten Weg, dem man nach links folgt. In Gehrichtung werden die Gipfel des Gran-Sasso-Massivs sichtbar, zuerst der fast 3000 m hohe Corno Grande, bald rechts davon auch der Monte Prena und der Monte Camicia. Man folgt dem Weg, immer mit schöner Aussicht, eine knappe Stunde bis zu einer Mülldeponie (keine Angst vor den Hunden, die sich gelegentlich hier herumtreiben – sie sind aengstlich und laufen davon, wenn man sich naehert). Der Weg wird dann asphaltiert. Eine knappe Viertelstunde spaeter, kurz vor der Hauptstrasse, folgt man dem Wegweiser nach rechts abwaerts und gelangt in 5 Min. ins Ortszentrum von Capestrano (3 Std. ab Navelli).

S.322

Beschreibung ist hinter Capestrano etwas ungenau, die Wegweiser stehen nicht immer an der nötigen Stelle. Also: ... in das abzweigende Sträßchen nach links hinab. Bei zwei Gabelungen hält man sich rechts, bei der dritten links und kommt zu einem Quersträßchen bei einem Teich...