Dem Süden verschwistert
Literarische Spuren im Oberengadin
»Dem Süden verschwistert«, schrieb Annemarie Schwarzenbach über das Oberengadin und machte es zu ihrer zweiten Heimat. Seit 150 Jahren ist das Hochtal magischer Anziehungspunkt für Schriftsteller und Intellektuelle, Freigeister und literarische Aristokraten.
Ob auf Murmeljagd mit Ulrich Becher, Im Dienst Ihrer Majestät mit Ian Fleming, über den Albula mit Hermann Hesse oder unter Schmetterlingen mit Vladimir Nabokov – die literarischen Spuren zwischen S-chanf, Maloja und dem Lago Bianco sind vielfältig. Der Autor zeigt uns Orte, die von Bekannten aus Literatur- und Kulturgeschichte besungen, beschrieben oder verflucht wurden - Friedrich Nietzsche, Thomas Mann, Max Frisch, Annemarie Schwarzenbach, Richard Wagner, Carl Zuckmayer, Clara Schumann und viele mehr; er erinnert aber auch an vergessene Episoden: Béla Bartók auf dem Piz Languard oder Rodolphe Toepffer am Sassal Mason.
Zwölf Wanderungen stellt der Autor vor: gemütliche Hotelwanderungen im Tal, bekannte Oberengadiner Klassiker wie das Rosegtal und der Lej Nair, aber auch anspruchsvollere Touren wie der Piz Lunghin oder der Fornogletscher.
Für die meisten Wanderungen schlägt der Autor Wintervarianten vor.
Zahlreiche historische Bilder und aktuelle Fotos von Thomas Burla ergänzen den Band.
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- Adrian Stokar
- Dem Süden verschwistert. Literarische Wanderungen im Oberengadin
- 328 Seiten, Klappenbroschur, mit Farbfotos von Thomas Burla
- Fr. 38.00 | € 29.00
- ISBN 978-3-85869-464-5, Rotpunktverlag 2011


