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Grenzland Bergell

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Aktualisierungen ZUR 2. und 3. Auflage

Rucksackletzte Aktualisierung: August 2010


Die Seitenzahlen der 2. und 3. Auflage weichen zum Teil geringfügig von jenen der 1. Auflage ab.

S. 26, Maloja

Dorfbummel in Maloja: Zu den Gletschertöpfen (früher Gletschermühlen genannt) und zur neuen Dauerausstellung »Landschaftsgeschichte Maloja« findet man Informationen unter www.pronatura.ch/gr > Schutzgebiete > Maloja Gletschertöpfe.

2007 erschien eine informative, sehr schön gestaltete Broschüre »Maloja - eine Landschaftsentwicklung zwischen Natur und Kultur«.

Zur Ausstellung im Turm Belvedere und zur Broschüre hat sich 2009 ein reich illustrierter Taschenführer mit sieben Wandervorschlägen gesellt: »Maloja. Natur und Kultur einer Passlandschaft«, herausgegeben von Pro Natura Graubünden (Verlag Desertina, Chur).

S. 27 und 33

Das Palace Maloja ist kurz hintereinander zwei Mal verkauft worden, zuerst für 11 und dann für 14 Millionen. Der neue Besitzer, der Italiener Amedeo Clavarino, will aus dem sanierungsbedürftigen Hotelkasten ein Suitenhotel machen - was auch immer das heissen mag. Tatsächlich ein Luxushotel? Oder eher Luxus-Zweitwohnungen, die langfristig vermietet werden, solange ein Verkauf nicht möglich ist? Zur aktuellen Situation im Palace siehe www.malojapalace.com.

S. 28, Atelier und Casa Segantini

Das Atelier Segantini wird heute von Segantinis Urenkelin Diana betreut, die auch Internationale Delegierte der Stiftung Weltethos ist (»sehr blond und hübsch, aber auch gescheit und dynamisch«, Hildergard Schwaninger). Bis zum 4. April ist im Atelier unweit der Post Maloja am Mittwoch und Sonntag von 15–17 Uhr die Ausstellung »Segantini & Bugatti« zu sehen, Eintritt 10 Fr. Siehe www.segantini.org.

Der Verein Atelier Segantini (www.segantini.com) hat mit dem Atelier unfreiwilligerweise nichts mehr zu tun. Dafür hat er das Segantini-Stockwerk im Torre Belvedere gestaltet (im Sommer zugänglich.)

S. 37

Vom Tod wurde Segantini bei der Arbeit am Bild »La natura/Sein« (nicht »La vita/Werden«) eingeholt.

S. 42, Unterwegs

Die frühere Schutzhütte in Plan Canin ist inzwischen eine gut ausgebaute private Jagdhütte und nicht mehr zugänglich. Aber das Gedicht, das an Flüchtlinge erinnert (vgl. Foto S. 45), ist nun aussen angebracht.

Seite 46-49, Gletscherschwund

Die vor Ort gemessenen Rohdaten (unsere Quelle) und die Auswertung mit einem mathematischen Modell in Zürich ergeben leicht unterschiedliche Werte. Gemäss dem schweizerischen Gletschermessnetz, das inzwischen im Internet frei zugänglich ist (glaciology.ethz.ch/swiss-glaciers), hat sich der Fornogletscher in den letzen Jahren wie folgt zurückgezogen:

Rückgang
2000 minus 22 m
2001 minus 21 m
2002 minus 23 m
2003 minus 26 m
2004 minus 24 m
2005 minus 44 m
2006 minus 24 m
2007 minus 31 m
2008 minus 28 m

S. 50, Fornohütte

Neuer Hüttenwart der Fornohütte ist Fritz Loretan, Tel. 079 603 94 89, Tel. Hütte unverändert

S. 50/51, Fornoweg

Ein neuer, im Sommer 2006 gebauter Weg führt direkter zur Fornohütte hoch, holt also weniger weit aus als der alte und meidet die instabilen Moränen. Man quert unterhalb der Gletscherzunge auf einer Hängebrücke den Bach. Nach einem kurzen Stück auf dem Gletscher steigt man über eine Leiter »in die Wand« ein, in den neuen, aus den Gletscherschlifffelsen herausgeschlagenen Weg. Nach unserer Meinung wäre eine blau-weiße Markierung angemessener als die rot-weiße.

Nachtrag Sommer 2009: Die Hängebrücke über den Gletscherbach ist nicht mehr in Betrieb. Man holt wieder wie früher über den Gletscher aus (also weiter oben) und erreicht so die Leiter, die »in die Wand« führt.

S. 62ff, Via Bregaglia

Seit dem Sommer 2005 ist mit braunen Wegweisern eine Via Bregaglia ausgeschildert, die grösstenteils der gleichen Route folgt wie die von uns beschriebene, teilweise aber auch leicht davon abweicht. Beispielsweise macht der Auftakt nun die kleine Schlaufe zum Turm Belvedere. Nach Löbbia verläuft die Route neu straßennaher.
»Die Kunst- und Naturstraße«, wird die Via Bregaglia auf Plakaten angepriesen, eine etwas gar wörtliche Übersetzung der »Via dell'arte e della natura«.

S. 63, San Gaudenzio

Mit baulichen Massnahmen im Umfang von 1,4 Mio Franken soll der jetzige Zustand der Kirchenruine San Gaudenzio in den nächsten Jahren gesichert werden. 2009 sind die Arbeiten in Angriff genommen worden. Siehe www.sangaudenzio.ch

S. 67, Palazzo Castelmur

Informationen zum Museum (mit der Zuckerbäcker-Dauerausstellung), zum Talarchiv (Archivio storico) und zu den Veranstaltungen im Palazzo findet man neu in vier Sprachen unter www.castelmur.ch.

S. 68, Hotel Bregaglia, Promontogno

2009 ist im Verlag hier+jetzt in Baden eine außerordentlich materialreiche und sorgfältig bebilderte Monografie erschienen: »Hotel Bregaglia. Findling im Bergell«, herausgegeben von Isabelle Rucki und Stefan Keller. Die italienische Version ist bei den Edizioni Casagrande in Bellinzona erschienen.
Für uns besonders interessant sind die Nachforschungen von Silva Semadeni und Ruedi Bruderer über den italienischen Architekten Giovanni Sottovia. Dieser erbaute nicht nur das »Bregaglia«, sondern auch die »Bagni Nuovi» in Bormio und das Badehotel »Le Prese«, zwei Herbergen, in denen wir in den »Veltliner Fußreisen» und in den »Bäderfahrten« absteigen.

S. 76, Dorfmonografie

Zu Castasegna ist eine Deutsch und Italienisch verfasste, reich illustrierte Monografie von Mengia Spreiter-Gallin, der früheren Gemeindepräsidentin, erschienen (79 Fr., in den Läden erhältlich).

S. 77, Loch im »eisernen Vorhang«

Der 3-m-Metallzaun auf der Grenzbrücke, der fünf Jahre lang das schweizerische Castasegna und das italienische Villa di Chiavenna trennte, hat Ende Mai 2009 ein videoüberwachtes Tor für Fußgänger erhalten. Damit entfällt der Umweg hinunter zum Straßenzoll. 300 Einheimische feierten 2009 das Ereignis.

S. 86, Chiavenna–Dascio

Im Dorf Mese war 2009 ein Museo Latteria in Bau, frei übersetzt ein Milch- und Käsemuseum.
Die Web-Adressen der beiden Hotels in Dascio lauten: www.hoteldelmera.com und www.hotelberlinghera.com

S. 88, Sentiero del Viandante

Fortsetzung am Lago di Como beziehungsweise Lago di Lecco: Die Kartenaquarelle finden sich inzwischen auch in einem deutschsprachigen Taschenführer: Albano Marcarini: Wandern auf dem Sentiero del Viandante. Lyasis, Sondrio 2005 (ISBN 88-86711-56-5). Der Titel ist vor Ort für 12 Euro erhältlich oder für 20 Franken bei www.wega-stmoritz.ch > wega-shop.

S. 88, weiter nach Milano?

Fortsetzung nach Mailand: In unseren »Auswanderungen« (Kapitel »We slipped down to Milan – unterwegs mit einer Lady und Zuckerbäckern«) beschreiben wir eine Neuntagewanderung Maloja-Mailand: die ersten drei Tage wie hier beschrieben, dann weiter auf dem Sentiero del Viandante sowie entlang der Adda und des Canale (Naviglio) Martesana.

S. 98ff, Etappen 5 und 6 zusammenlegen

Von Petpreir direkt nach Ca d'Starnam queren, der nordwestlichen Pferchmauer entlang hoch zum Weg, der (siehe LK 1:25'000) via Punkt 2228 und Plan di Cavai zum Äla führt (teilweise nur Pfadspur, stets unterhalb der rotgelben Markierung bleiben, im Frühsommer ev. heikle Bachquerung). Petpreir-Äla 1 h 45, also Sils Baselgia-Casaccia 6 h 45.

S. 113, Schnapspreis

Nicht eine Halbliterflasche, sondern 35 cl Kastanienschnaps kosten 100 Franken (mit Verpackung/Porto). Er ist sehr edel und elegant und schmeckt Männlein und Weiblein wohl. Siehe www.schnaps.ch.

S. 118ff, Via Bregaglia

Der »Schmugglerweg« zwischen Soglio und Somasaccio ist nun begehbar. Damit entfällt der unfreiwillige Abstieg nach Castasegna. Die Panoramico-Etappe Soglio-Savogno ist vielleicht die schönste Wanderung, die man im Bergell machen kann: eine faszinierende Abfolge von grossartigen »milden« Kulturlandschaften und »wilden« Passagen. Alles in allem ein Bergweg. Zu den Zeiten: Da der Weg inzwischen auf der ganzen Strecke neu markiert und ausgebessert ist, werden wir die Wanderzeit in der nächsten Auflage von 5 auf 4 h 30 reduzieren. Aber sicher nicht auf 3 h 30, wie einem die neuen Wegweiser weismachen wollen. Zur Route: Der neu gebaute »Schmugglerweg« mündet nicht in Somasaccio, sondern etwas weiter oben, auf der Höhe der vielen Kamine des ehemaligen Zollgebäudes. Ein paar hundert Meter weiter vorne liegt ein Wegweiserstein in der Wiese. Das ist Lazàl, so die Bezeichnung auf den neuen Wegweisern (in etwa beim Schnittpunkt der Koordinaten 759/134). Von Lazàl führen die rotweissen Markierungen hinunter nach Montesetto.

S. 147, Plurilinguismo

Die Gemeindeversammlung von Stampa hat im März 2005 beschlossen, in der Volksschule von Maloja so rasch wie möglich die Zweisprachigkeit (italienisch/deutsch) einzuführen. Die Hoffnung ist, dass damit der Schulstandort Maloja für manche (Engadiner) Familien attraktiver wird. Die Sekundarschule werden die Kinder von Maloja weiterhin im Bergell besuchen, also in italienischer Sprache.

S. 163, Thema Kraftwerke

Die Geschichte der Bündner Wasserkraftwerke im Allgemeinen wie auch der Bergeller Kraftwerke schildert das neue Standardwerk von Hansjürg Gredig und Walter Willi: »Unter Strom. Wasserkraftwerke und Elektrifizierung in Graubünden 1879-2000«, Verlag Bündner Monatsblatt, Chur 2006 (mit der DVD »Unter Strom. Das Ende der dunklen Nächte«).

S. 176, Comune di Bregaglia

Der 1. Januar 2010 war für das Bergell ein historisches Datum. Aus den bisherigen fünf Gemeinden wurde eine einzige Talgemeinde, die von Isola (der Grenze zu Sils) bis Castasegna (der Grenze zur EU) reicht. Als einzige Gemeinde in der italienischen Schweiz kennt Bregaglia das Wahl- und Stimmrecht für AusländerInnen. Präsidiert wird die Gemeinde von Anna Giacometti, der bisherigen Präsidentin der funktionslos gewordenen Regione Bregaglia.

S. 191, Tourismusinformation Chiavenna

Tourismusbüro an der Piazza Stazione: neu Tel./Fax 0343 33442, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ; auch Gepäckaufbewahrung.
Taxi in Chiavenna: Neu fährt auch Giovanni Ciocca, Tel. 0343 34377 oder 338 8332068

S. 195, Hotel Conradi in Chiavenna

»Ich logierte im Conradi (Primo Albergo), wo man gar nicht gut isst, sodass ich mit der Nachtpost verreist wäre, wenn es die Umstände erlaubt hätten«, schrieb der 16-jährige Carl Abegg seiner Mutter. Der spätere Seidenindustrielle und langjährige Nachfolger von Alfred Escher an der Spitze der SKA (heute CS) war 1852 mit Dampfschiffen (Zürich-, Walen- und Comersee), mit Postkutschen und schließlich mit dem Zug in drei Tagen von Küsnacht ZH nach Mailand gereist. Wir benutzten Abeggs Schilderung als roten Faden für eine unserer »Auswanderungen« (in neun Tagen von Chur nach Como).

S. 216, Capanna Albigna

Capanna Albigna: Mitte Juni–Ende September bewartet, Winterraum immer offen, Tel. 081 822 14 05 und 079 3362555 (Michel Anrig), Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.albigna.com

Tel. der Albigna-Seilbahn neu 058 319 64 14.

S. 231, Sasc Furä

Hüttenwartin ist nun Heidi Altweger aus Samedan, 079 4372580, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

S. 233, Klucker & Rydzewski

Die »Szenen einer Ehe«, so der Titel unserer Geschichte zum Abstecher in das Bondascatal, werden bühnenreif: Im April 2010 bringt das Zürcher sogar-Theater das Erzähltheater »Ein Russ im Bergell«: mit Gian Rupf und René Schnoz als Herr und als Führer. Für den Text zeichnen Stefan Keller und Emil Zopfi verantwortlich. Siehe www.sogar.ch und www.bergellertheater.ch

Der AS-Verlag hat Christian Kluckers »Erinnerungen eines Bergführers« neu herausgebracht, ergänzt um eine Einführung des Schriftstellers Emil Zopfi und um eine Auswahl von Kluckers Briefen.

S. 273f, Madrisberg

Im Sommer 2005 sind wir endlich die Route gegangen, die in alten Karten und im SAC-Clubführer beschrieben ist: vom Grenzstein 9 (Punkt 2649 m) hinunter zur Alpe Lago dentro (auf der Karte teilweise eingezeichnet). Zum Teil fanden wir Pfadspuren, zum Teil stiegen wir im Grashang weglos ab. Im Rückblick, vom Südufer des Lago dell'Acqua Fraggia aus, kann man den Hang und die diversen Wegspuren erst richtig überblicken und sich eine Ideallinie einprägen - fürs nächste Mal.

S. 278, Über den Muretto – und gleich weiter nach Sondrio

Darauf haben wir lange Jahre gewartet: Dank dem Sentiero Rusca kann man seit 2007 wieder von Chiareggio im Tal bis hinunter nach Sondrio gehen, wenn auch derzeit noch mit zwei kurzen Strassenstücken. In den »Auswanderungen« beschreiben wir die zwei Wandertage im Kapitel »Legal oder illegal – egal«.

S. 285, Tisch & Bett:

Informationen zu den Hotels im Bergells finden sich teilweise auch unter: www.portalebregaglia.ch/aziende

Isola, Pension Lagrev: Die Pension wird heute von Claudio Giovanoli geführt. - In Isola führt die Familie Capadrutt neu eine Sommerwirtschaft. Wo selbstverständlich auch der hausgemachte Geisskäse zu haben ist.

Maloja, Bellavista: Das Restaurant wird neu von Marianne und Heribert Klaus (bisher Burdun, La Punt) geführt. Das Bellavista bietet keine Zimmer mehr an.

Maloja, Longhin: Das Hotel Longhin ist geschlossen. Mit dem Neubau der Architekten Kurt und Mierta Lazzarini aus Samedan soll 2010 begonnen werden. Neben dem Hotel werden auch Zweitwohnungen entstehen. Vom Herbst 2009 bis Frühling 2011 (geplante Eröffnung des neuen Longhin) führt die Familie Leinenbach-Giovanoli nun das Des Alpes in Samedan. Siehe www.hotel-longhin.ch

Maloja, Schweizerhaus: Das »erste Haus am Platz« führt nun einen Stern mehr und ist damit das einzige Viersternhaus im Bergell.

Maloja, Alpina: Das Haus hat auch Zimmer, aber vor allem eine sehr sorgfältige Küche. In der Küche wirkt Jürgen Schnaithmann, Präsident des Slow-Food-Conviviums Engadin, im Restaurant Claudia Altermatt (leider gerieten in der 3. Auflage die Namen durcheinander).

Maloja Kulm: Seit dem Herbst 2006 ist das Hotel geschlossen. Das Mobiliar wurde versteigert. Die neuen Besitzer möchten das Gebäude umnutzen, doch hat das Bundesgericht dieses Ansinnen vorerst gestoppt.

Casaccia, Hotel Stampa: siehe auch www.hotelstampa.ch sowie www.negrini.ch

Vicosoprano, Crotto Albigna: Restaurant und Hotel sind wieder offen und werden von Carlo Fagetti geführt, Tel. 081 8221725.

Soglio, Stüa Granda: Die Stüa Granda bei der Kirche, 1972 vom St. Moritzer Architekten Robert Obrist erbaut, wird seit 2004 von den Bergeller Schwestern Franca Iseppi-Pool und Regula Pool geführt. Wir haben sehr gut gegessen und wurden professionell bedient. Im Restaurant wie in den Zimmern (die teurer geworden sind) begleiten einen grossformatige Bilder von Bruno Ritter, draussen auf der Terrasse das Panorama der Bergeller Granitzacken und die Abendsonne. Ein gut assortierter Büchertisch hülfe über manche Regentage hinweg. DZF 140-160 Fr. (Dusche/WC auf der Etage) beziehungsweise 160-190 Fr. (Dusche/WC im Zimmer). Siehe www.stua-granda.ch.

Villa di Chiavenna, Albergo Altavilla: Das frühere Albergo Lello ist unter neuem Namen wieder offen (ein paar Schritte unterhalb der Grenze an der verkehrsberuhigten Strasse). DZF 50 Euro, Tel. 0343 38606, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Auf dem neuen Veloweg entlang der Mera sind es 20 Fussminuten bis zum Ristorante Lanterna Verde.

Piuro, Aqua fracta: Das Agriturismo bietet nun auch Zimmer an.

Prosto, ***Piuro: Familie Pasini, Tel./Fax 0343 32823 (im Buch falsche Vorwahl)

Rifugio Savogno: Das Berghaus wird neu von Ornella und Luigi Stucchi geführt.

Chiavenna, Palazzo Salis: Inzwischen gibt es ein zweites Zimmer - so speziell wie das erste. Der Preis ist geblieben: DZF 100 Euro. www.palazzosalis.it (im Buch mit Tippfehler)

Chiavenna, Torricelli: Das Restaurant ist unter neuer Führung wieder offen.

Chiavenna, ***San Lorenzo: Das neue Hotel auf dem Boden des früheren Elvezia ist nun offen, siehe www.sanlorenzochiavenna.it

S. 315ff, Winterfutter

»Bregaglia Bergell« heißt die Nummer 26 von »Quarto«, der Zeitschrift des Schweizerischen Literaturarchivs. Auf 128 Seiten gibt das schön aufgemachte, preiswerte Heft fundierte Informationen zu zahlreichen »Bergeller« Werken und AutorInnen. Im Buchhandel oder direkt bei www.bundespublikationen.ch, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

»Die Hexe«: Die Bergeller Tragikomödie »La Stria« soll in den kommenden Jahren erneut aufgeführt werden, doch steht der Termin noch nicht fest.

Zu Tina Truog-Saluz ist eine Monografie mit einem beigefügten kleinen Fotoalbum erschienen: Patricia Ursina Carl: Die Bündner Schriftstellerin Tina Truog-Saluz (1882-1957). Zwischen Tradition und Aufbruch. Verlag Desertina, Chur 2007.

Poesie und Prosa im Bergeller Dialekt: Der pensionierte Pfarrer Luigi Giacometti (*1925), der im Bergell aufgewachsen ist und heute in Thusis lebt, pflegt den Bergeller Dialekt (Bregagliotto oder Bargaiot) auch in literarischer Form. »La Cläv d’argent. Poisia e prosa in dialet bargaiot« heisst seine letzte Publikation, die er im November 2009 in Stampa vorstellte. Sie ist u.a. in der Biblioteca Maloggia erhältlich – eine Fundgrube für Sprachinteressierte. Für weitere Titel siehe Kantonsbibliothek Chur.

Stille Zeichnungen – und Texte: Der Künstler Bruno Ritter (mit Atelier in Chiavenna und Wohnsitz in Borgonovo) hat 2009 das sorgfältig gedruckte großformatige Heft »disegni silenziosi, stille zeichnungen, desegns selenzius, dessin silencieux« vorgelegt: Bleistiftzeichnungen auf einem Restposten handgeschöpftem Papier. Ritter: »Eine Zeichnung ist eine Mitteilung, ein Eingriff ins Papier, ein Brief.« Freunde haben darauf »Antwort-Briefe« geschrieben, italienische und deutsche und romanische und französische Texte und Geschichten. Erhältlich u.a. in Ritters Atelier im Castello von Chiavenna.

Asta Scheib: Das Schönste, was ich sah. Hoffmann und Campe, Hamburg 2009: Wie sich Bice Bugatti (16) und Giovanni Segantini (20) in Mailand fanden und ein Leben lang zusammenblieben, ohne Eheschein, aber mit vier gemeinsamen Kindern.

S. 348ff, Praktisches von A bis Z

Geld: Die Graubündner Kantonalbank hat ihre Filiale in Castasegna geschlossen. Ein Bancomat befindet sich bei der Tankstelle City in Farzett (talaufwärts, Postautohaltestelle).

Internet: Ein öffentlicher Internet Point befindet sich im puntoBregaglia in Vicosoprano.

Seilbahn Pranzaira–Albigna: Tel. neu 058 319 62 14, siehe auch Fahrplanfeld 2958.

Velo: Die Telefonnummer für die Anmeldung eines Velotransports mit dem Postauto von Chiavenna nach Maloja lautet neu 058 448 35 35.

Taxi: Im Bergell gibt es neu ein Taxi, c/o Hotel Pranzaira, Tel. 081 822 14 55.

S. 360, Fotos von Fulvio Reto

Die »Quaderni grigionitaliani« No. 2009/4 sind frühen Fotografen aus Italienischbünden gewidmet, darunter Fulvio Reto (1865–1942, bürgerlich Agostino Fasciati) aus Soglio. Aus dem Dutzend neu publizierter Aufnahmen werden wir in der 4. Auflage von »Grenzland Bergell« zwei übernehmen, zusätzlich zu den Aufnahmen auf den S. 48 und 65/links.