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Tessin Klappern der Zoccoli

La Sonnenstube non esiste

Der Einstieg in die Tessinliteratur mit Guido Calgaris Erzählung »Karge Erde«

von Beat Hächler

Detailinformationen

Ankunft am Vorabend in Dalpe. Das »Hotel delle Alpi« von Cherubino und Maria Teresa Gianella liegt etwas abseits, im Dorfteil Cornone. Ein altes Berggasthaus mit knarrenden Holzböden und Jagdtrophäen an der Wand. Die Stammgäste sitzen in der getäferten Gaststube. Das Tischset unter dem Suppenteller zeigt den ganzen Gipfelkranz rund um den Pizzo Campo Tencia, den höchsten ganz auf Tessiner Boden stehenden Berg. Die Touristen, die im »delle Alpi« Station machen, zieht es in die Berge. Viele sind es nicht. Nicht weit von hier, außer Hörweite, rauscht die Autobahn. Hamburg-Catania. Wir befinden uns im Durchfahrtsland. Franco Celio, Präsident der Regione Tre Valli, zu der die Leventina gehört, formuliert dies so: »Wir sind die Peripherie der Peripherie der Peripherie. Die Leventina ist die Peripherie von Bellinzona, Bellinzona die Peripherie Luganos und Lugano die Peripherie von Mailand.« Nur topografisch ist Dalpe ein Platz an der Sonne. Saftiges Wiesland auf einer Geländeterrasse auf 1200 Metern Höhe mit wunderschönem Blick in die Val Piumogna und die Schneeberge dahinter. Nach dem Essen setzen wir uns noch für eine Weile im Pullover auf die Terrasse und nehmen Maß am literarischen Bergführer von morgen: Guido Calgari.

Tessiner Saftwurzel

 

Geboren 1905 in Biasca, aufgewachsen in Faido, keine zwei Kilometer Luftlinie von Dalpe entfernt, gestorben 1969 an einem Herzinfarkt in einer Ferienpause. Heute, stellt seine Tochter Fiorenza in der 1990 erschienenen Calgari-Biografie fest, sei Calgari weitgehend »vergessen, beiseite geschoben, liquidiert«. Eigentlich ein erstaunlicher Befund, denn Guido Calgaris Wirken ist kaum zu übersehen. Sprechen wir also kurz vom Lehrer, Seminardirektor, Publizisten, Redaktor, Workaholic, Polemiker, ETH-Professor, Kulturpolitiker, Radioreporter, geistigen Landesverteidiger, Präsidenten der Neuen Helvetischen Gesellschaft und natürlich - vom Schriftsteller Guido Calgari.

In den 30er Jahren ist die Schule sein Brotberuf. Calgari unterrichtet am Gymnasium in Lugano und an der Kantonalen Handelsschule in Bellinzona Italienisch und Geschichte. Seinen Schülern, unter ihnen der spätere Maler und Schriftsteller Felice Filippini ('LiteraTour 22), bleibt der Leventiner als charismatische Furie in lebhafter Erinnerung. 1940 wird er Direktor des Kantonalen Lehrerseminars in Locarno, 1952 Professor für italienische Literatur an der ETH Zürich, als Nachfolger von Giuseppe Zoppi, seinem literarischen Widerpart, den wir auf der anderen Seite des Pizzo Campo Tencia, im Lavizzaratal, noch kennen lernen werden (' LiteraTour 3). Neben der Schule ist Calgari populärer Radiomann. Ab 1932 gehört er zu den Pionieren von Radio Monte Ceneri. Als rasender Reporter berichtet er über die im Tessin so beliebten Straßenradrennen. Gleichzeitig führt er die Regie der Radio-Hörspielproduktionen; als Theaterbesessener schreibt er für die Landesausstellung 1939 das Tessiner Festspiel Sacra Terra del Ticino. Als Publizist und Kulturpolitiker führt Calgari in den 30er und 40er Jahren eine gefürchtete Feder. 1941 gründet er mit Arminio Janner die Kulturzeitschrift »Svizzera italiana«, die sich als »die authentische Tessiner Stimme« vor allem von den italophilen Intellektuellen abgrenzt, die sich um Giovan Battista Angioletti, Francesco Chiesa (' LiteraTour 32) und Giuseppe Zoppi gruppieren. Calgari ist ein überzeugter »elvetista«; er bekennt sich zur Schweiz der vier Kulturen, die enge Bezüge zum Kulturraum Italien einschließt, sich aber scharf vom Faschismus abgrenzt. Damit trifft sich Calgari mit den Bemühungen der staatsbürgerlichen, um nationalen Ausgleich bemühten Organisation der »Neuen Helvetischen Gesellschaft«, die er ab 1942 bis Kriegsende präsidiert. Dem Faschismus im Süden hält Calgari, ganz im Sinne der »geistigen Landesverteidigung«, seine »helvetischen Werte« entgegen: das Bekenntnis zur Integration (fast) aller Kräfte, die Rückbesinnung auf die heimatliche Scholle und das Bauerntum, die Pflege kultureller Vielfalt bei nationaler Einheit und einen verpflichtenden Wehrwillen nach innen und außen. Calgari formuliert diese Botschaft variantenreich in Schrift und Wort.

Gegen falschen Schmus

Ein Stachel im Fleisch ist ihm das Tessinbild vieler deutscher und Deutschschweizer Touristen. Er verwahrt sich gegen deren kulturelle Arroganz, aber auch gegen hymnische Tessinliebe und falschen Schmus. Empfindlich reagiert Calgari auf die Zuzüger aus dem Norden, die sich der Sprache und Kultur des Tessins verweigern. 1936 schreibt er sich mit dem Pamphlet Il vero Ticino (Das wahre Tessin) den Groll von der Seele. Ein Deutschschweizer hat einmal geschrieben, das Mendrisiotto sei die Pforte zum Verständnis des Orients ...Wohl bekomm's! Vor lauter Begeisterung über die Landschaft hatte niemand Zeit noch Lust, die Menschen zu bemerken mit ihren Sorgen, ihrer Plackerei und ihren Hoffnungen. Das Tessin, der »Sonnenbalkon« (noch so ein kitschiger Ausdruck), war entdeckt. Aber es blieb noch übrig, die Tessiner zu entdecken. (...) Man beleidigt die Überlieferungen des Tessins, wenn man bei uns Häuser und Villen im nordischen Stil baut, der gegen die Linien der Landschaft verstößt. Man verletzt die Kultur des Landes, wenn man sich in Oasen des Deutschtums abschließt oder in landesfremden Gesellschaftskreisen, wenn man deutsche Aufschriften über Läden anbringt, protzig deutsch spricht und deutsche Schulen in einem italienischen, ja dem einzigen italienischen Kanton der Schweiz gründet. Man verwundet die Seele des Tessins, wenn man solche Missachtung für seine Sprache, Überlieferung und Kultur an den Tag legt. Man schändet diese Seele und zieht sie durch den Schmutz, wenn man die Sucht für Fremdländisches anstachelt und Gewinn aus den albernen Vergnügen zieht, das dieses »unechte« Tessin der Zoccoli, Lieder, Boccalini und blau-roten Gewänder dem Fremden gewähren kann. Calgaris Abwehr macht hier auch nicht vor dem Antisemitismus seiner Zeit Halt. Ascona, das nach 1933 zu einem wichtigen Fluchtpunkt deutscher jüdischer Intellektueller wird, gereicht ihm zum Exempel für eine bereits eingetretene schleichende Germanisierung und Bastardisierung. Ascona habe aufgehört, tessinerisch zu sein, und vergifte seine Erde mit der Plutokratie des internazionalen Judentums. Calgari, der unheimliche Patriot.

Dem laut beklagten Unechten stellt Calgari die Suche nach dem Echten, nach der Lebensrealität, gegenüber. Das gilt insbesondere für seine Literatur. 1933 veröffentlicht Calgari, 28-jährig, seinen ersten Prosaband mit dem programmatisch düsteren Titel Quando tutto va male (Wenn alles schief geht), was 1940 fürs Lesepublikum im Norden etwas geschönt mit Karge Erde. Novellen aus den Tälern der Leventina übersetzt wird. Die Bettlektüre mit der Titelgeschichte zählt 35 Seiten.

Quando tutto va male

 

Wir brechen früh auf. Den Kaffee hat Maria Teresa Gianella am Vorabend in einer Thermosflasche bereitgestellt. Die Morgenröte enthüllte nach und nach, da das Licht von den Gipfeln ins Tal niederflutete, die Mulden der Alpweiden, die Felsen und grasigen Felsplatten, die dichten Wälder, ein paar Hütten und Ställe und die weiß gekalkten Kirchtürme. Dann endlich erwachte in der kühlen Frühe, noch halb verschlafen, das kleine Nest der Häuser von Dalpe. (...) Man vernahm die Stimmen früher Frauen, die Wasser holten beim Brunnen, das Erdröhnen des Kessels beim Hineinschießen des ersten Wasserstrahls (...) und endlich erscholl auf dem glatten, abschüssig steinigen Pflaster des Gässchens das Getrappel der eisenbeschlagenen Zoccoli der Bauern, die zu ihren stillen Feldern hinuntergingen. Von den »frühen Frauen« (die deutsche Übersetzung von 1940 ist erbarmungslos schlecht) ist an diesem Morgen ebenso wenig zu sehen und zu hören wie von den mit Zoccoli klappernden Männern. Und das Postauto, das uns gestern nach Dalpe hochgefahren hat, ist bereits wieder unterwegs; genauso wie Bélo, der Postkutscher, Bergbauer und Familienvater in unserer Geschichte. Bélo, der alte Bergler, ist auf sich gestellt. Der Einzige, der ihm beim Bergbauern noch zur Hand geht, ist der gelernte Käser Mario, der jüngste von vier Söhnen. Doch der soll ins Militär eingezogen werden. Auch die Bergnatur hat mit Bélo wenig Erbarmen. Anhaltende Trockenheit lässt das Gras im Sommer nicht mehr wachsen. Als der Regen kommt, schlägt der Blitz im Kuhstall ein und tötet zwei von Bélos Kühen.

Dalpe liegt bereits hinter uns. Vor uns öffnet sich der Talboden der Alpe di Gera, die von Juni bis September bestoßen wird. Unser Weg führt nicht in den Talgrund der Kühe, sondern beim Weiler Piumogna rechts hoch, durch den Tannenwald des Bosco del Lambro. Das Rauschen des Piumogna-Flusses, der vom Croslina-Gletscher gespeist wird, begleitet uns auf Schritt und Tritt. Im steilen Aufstieg zur Alpe di Croslina werden die Schritte langsamer. Der Lärchenwald lichtet sich. Je höher wir steigen, desto lauter tönt es aus der nahen Schlucht der Piumogna, die sich hier tief in den Fels eingefressen hat. Wer hier fällt, fällt nur einmal. Calgari lässt seinen Mario heimlich zur Gämsjagd aufbrechen, von der er nie mehr zurückkehren wird. Was Bélo und seine Familie vermuten, wird im Frühjahr zur Gewissheit, als der tote Körper nach der Schneeschmelze im Bachtobel gefunden wird. Calgari holt hier mit der neorealistischen Keule aus, um allen Leserinnen und Lesern die Botschaft vom harten Berglerleben einzubläuen. Er war unkenntlich, als sie ihn aufgefunden hatten; wäre sein Fleisch im Eise nicht etwas festgefroren, er wäre bestimmt ganz zerfallen, als sie ihn mit Haken und Seilen aus der Schlucht herauffischten. Durch das Wasser war er grauenhaft aufgeschwollen und in die Länge gezogen. Es war etwas Scheußliches um diesen mehr als zwei Meter langen Körper, ohne Finger und Zehen: und Hände und Füße selbst bildeten mit Armen und Beinen eine einzige grässliche Blase. Kein Fetzchen seines Gewandes war mehr an ihm, und aus seinem, der ganzen Länge nach aufgeschlitzten Leib quollen die bleichen, auseinandergerissenen Eingeweide, die sich träge, halb unter Wasser, hin und her bewegten; die Leber aber war nach oben gekommen und hatte sich, wie jene Seerosenblätter, die man auf Sümpfen schwimmen sieht, ausgebreitet; und auch sie erschien weiß, von einem Weiß, das Ekel erregte. Das Gesicht war ein gedunsenes, verzerrtes Etwas, darin man umsonst Nase, Ohren und Augen gesucht hätte. Nur ungefähr mitten auf dieser grauenvollen Kugel, die mit dem Leibe eins war - denn der Hals war in der aufgequollenen Masse, darin die Rippen sich aus ihren Gelenken gelöst hatten, verschwunden -, nahm man die Zähne wahr, die in den bleichen Kiefern, zwischen der bläulichen Spalte zweier ungeheurer formloser Lippen glänzten.

Die Wasserleiche in der Sonnenstube

 

Der Gegensatz könnte kaum größer sein. Die Landschaft der Alpe di Croslina ist im Frühsommer von atemberaubender Schönheit. Kleine Hochmoore und blumenübersäte Wiesen wechseln sich ab. Auf einem Schneefeld am Fuße des mächtigen Campo-Tencia-Massivs tummeln sich Murmeltiere. Calgaris makaber-minuziöse Leichenschau will so gar nicht in diese hochalpine Idylle passen. Und passt vielleicht gerade deshalb gar nicht so schlecht.

Arminio Janner, Jahre später an Calgaris Seite Mitherausgeber der Zeitschrift »Svizzera italiana«, kritisierte Quando tutto va male 1933 als übertriebene Schwarzmalerei: »Dieses Buch enthält nur traurige Geschichten. Es zeigt nicht die Realität des Lebens in den Tessiner Tälern, sondern einen Ausschnitt davon. Bei allem objektiven Willen, das Leben der Bergler genau abzubilden, ist da eine klare Tendenz erkennbar, alles schwarz sehen zu wollen.« Was Janner tendenziös erscheint, ist Calgari Mittel zum Zweck. Ihm geht es nicht um ein wohl gewogenes Pro und Kontra des Tessiner Berglerlebens, sondern um den Kontrast zu bestehenden Tessinbildern. An die Stelle schwärmerischer Naturbegeisterung oder touristischer Ignoranz stellt Calgari seinen polemischen Realismus von der ewigen Plackerei in den Tessiner Bergen. Im Calgari-Nachlass findet sich die vielsagende Notiz: »Um keine Zeit zu verlieren und mir gleich wieder einige neue Feinde unter den Naturfreunden zu schaffen: Die Natur als solche sagt mir eigentlich gar nichts. (...) Sie sagt mir nichts, im Sinne des rein ästhetischen Genusses, im Sinne der egoistischen und zur Meisterschaft gebrachten stillen Betrachtung einer schönen Landschaft. (...) Ich verstehe, bewundere, liebe die Natur, und ich spreche auch von ihr, sofern sie den Menschen betrifft; das ist, was meiner Meinung nach an erster Stelle stehen muss. (...) Mich interessiert, wie die Umwelt das Leben, die Arbeit der menschlichen Kreatur bestimmt, die in dieser Natur lebt, kämpft, Nahrung braucht und stirbt. Im allgemeinen - ich geb das gerne zu, auch wenn es ein Schuldeingeständnis ist - erscheint in meinem Werk die Natur eher als Feind denn als Freund. Sie fügt dem Menschen, seinem Besitz, seinen Tieren mehr Leid als Freude zu. Das ist, wenn Sie wollen, ein pessimistisches Konzept.« Mit Sicherheit war es ein didaktisches. Calgaris schablonenhafte Erzählung lässt sich heute kaum mehr anders lesen: die Wasserleiche im Bergbach als das drastische Gegenbild zu der mit Mimosenduft erfüllten Sonnenstube. Beide Bilder geben die Realität nicht wieder, stehen aber für Realitäten des Tessins. Das Sonnenstubenbild, das Calgari so in Rage versetzt, ist in den 30er und 40er Jahren auf Tourismusplakaten und Postkarten, in Schullesebüchern und vor allem in den Köpfen der südwärts reisenden (deutschsprachigen) Touristen allgegenwärtig. Es aufzulösen bleibt nicht nur für Calgari ein hehres Ziel, es beschäftigt die Tourismuspromotoren bis heute.

Aussichten

 

Gipfelrast auf der namenlosen Bocchetta auf 2481 Metern unterhalb des Pizzo Lei di Cima. Eine gute Stunde trennt uns noch vom Etappenort der Capanna Leit. Hinter uns der felsige und steile Aufstieg von der Alpe di Croslina, vor uns der Blick in die Tiefe eines Geröllhaldenkessels. Von der Leventina ist hier oben nicht mehr viel zu sehen. Keine Autobahn, kein Transitverkehr, keine Skiliftmasten in Carì, kein stillgelegtes Monteforno-Stahlwerk in Bodio. Ein Ort auf der Landkarte, aber ohne sichtbare Verbindung zur übrigen Welt. Calgari, selber Großkind von Bergbauern in Osco, einem Dorf wie Dalpe, nur auf der andern Talseite gelegen, hat sich die Zukunft des Tessins noch in den 40er Jahren weitgehend agrarisch vorgestellt. Ein selbständiges Tessin mit dezentralen, in den Tälern angesiedelten Industriebetrieben, die vor kostengünstiger Konkurrenz geschützt würden, neue Formen der Heimarbeit, die ein Auskommen in den bestehenden Dörfern garantierten, gute Ausbildungsstätten für die Jungen, die einer frühen Abwanderung vorbeugen sollten. Heute bangen die Pendler in den Bergdörfern um ihre deregulierten Postfilialen. Wir steigen knappe 100 Meter in den Geröllhaldenkessel ab und traversieren auf dem schmalen Weg den Hang unterhalb des Nordgrates des Pizzo Lei di Cima. Vom Passo di Leit, der zweiten, auf der Karte namenlosen Bocchetta beim Punkt 2431, zur Capanna Leit ist es nicht mehr weit. Eine Gruppe von Tessiner Jugendlichen ist eben eingetroffen. Sie sind zum Klettern am Pizzo del Prévat angereist. Guido Calgari schriebe hier drei Sätze ins Hüttenbuch; alle mit dicken Ausrufezeichen: Macht nicht in Lugano, Gandria, Caprino oder Ascona Halt! Geht aufs Land, in die Täler, weit weg von der unreinen Welt des touristischen Internationalismus! (...) Lernt Italienisch und sprecht mit unseren Leuten!

Literatur

Guido Calgari: Karge Erde, Huber: Frauenfeld/Leipzig 1940 (ital. Originalausgabe: Quando tutto va male, 1933)
Guido Calgari: Ticino degli uomini, Edizioni Pedrazzini: Locarno 1982 (2. Auflage)
Guido Calgari: Die Bedeutung des Tessins in der Eidgenossenschaft, in: Hans Wälti: Tessin. Die Schweiz in Lebensbildern, Sauerländer: Aarau 1947, S. 355-364
Fiorenza Calgari Intra: Guido Calgari - un uomo e il suo paese, Armando Dadò editore: Locarno 1990 Fondo Calgari, Archivi di Cultura Contemporanea, Biblioteca Cantonale Lugano