Tessin Klappern der Zoccoli
LiteraTour 27: Collina d'Oro
Detail
- Einstufung &&
- Gehzeiten 1 1/2 h (ausgeschilderte Rundwanderung Collina d'Oro, Agra - Montagnola, ohne Schauplatzbesichtigungen). Weitere 90 Minuten bei einem Abstecher nach Carabbietta.
- Höhendifferenz Abstieg: knapp 100 m (zwischen Agra und Montagnola resp. 220 m nach Carabietta)
- Beste Jahreszeit ganzes Jahr
- Karte Landeskarte 1:25 000, Blatt 1353 Lugano
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An-/Rückreise
Mit dem Postauto ab Lugano via Montagnola nach Agra (Bushaltestelle hinter dem Bahnhof SBB, Fahrplanfeld 633.55).
Route Aufstieg:
Ausgangspunkt ist der Friedhof Agra, nordwestlich oberhalb der Busstation, eingangs Dorf. Der Rundweg um die Collina d'Oro ist gut beschildert und führt direkt am ehemaligen Sanatorium vorbei. Der Zutritt zur Ruine ist offiziell untersagt. Ein Seitenweg führt oberhalb des Sanatoriums direkt an der ehemaligen Liegehalle im Wald vorbei, in der Stolpe die hitzigen politischen Diskussionen miterlebte. Der frisch angelegte Wanderweg führt entweder über einen Vita Parcours direkt zurück nach Agra oder in weiterem Bogen über Montagnola zurück zum Ausgangspunkt. Im Wald westlich des Sanatoriums kann man die Abzweigung nach Carabietta wählen.
Essen
Die Patienten sind aus Agra längst abgezogen, aber die Pensione Agra (091 994 13 71), wo man bekam, was Alexander und seine Gehülfen verboten hatten, ist ausser mittwochs ganzjährig geöffnet.
Schlafen
Günstig in der Pensione Agra, direkt am Dorfeingang (091 994 13 71).
Information
Lugano Turismo Melide, Stazione FFS, 6815 Melide, Tel. 091 649 63 83 , Fax 091 649 56 13, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.lugano-tourism.ch
Tipps
Der Zürcher Dokumentarfilmer Theo Stich hat einen aufschlussreichen Film über die Geschichte des Sanatoriums Agra, insbesondere über dessen politische Aktivitäten in den 30er und 40er Jahren, produziert. Der Film existiert in deutscher und italienischer Fassung: »Agra - eine deutsche Heilstätte / La casa dei Tedeschi« (SF DRS, 1999).
Im Kirchlein auf dem San Salvatore, von Lugano aus mit der Bergbahn erreichbar, ist eine Ausstellung über die »Erzbrüderschaft des Guten Todes« eingerichtet, eine Vereinigung von Weltlichen, die sich barmherzigen und religiösen Aufgaben widmen. Zu sehen sind Reliquien, Kunstwerke und Manuskripte aus 300 Jahren Geschichte der Vereinigung. Auskünfte: 091 913 32 32.


