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Tessin Klappern der Zoccoli

Von Rohkostlern und Kostverächtern

Ein literarischer Waldgang über den Monte Verità, mit Erich Mühsam und Hermann Hesse

von Beat Hächler

Male ich mir aber aus, hier könnten Hotels und Kurhäuser entstehen, aus Ascona könnte eine Sommerfrische werden, wo deutsche Rentner und Töchterpensionate Ozon schlürfend spazieren ständern, wo asthmatische Tanten ihren hühnerbrüstigen Nichten eine passende Partie suchen, - dann wollte ich lieber, einer der umliegenden Berge enthüllte einen ungeahnten mildtätigen Krater, der noch vorher alle Lieblichkeit dieses Ortes in Lava und Asche ersäufte. Erich Mühsam (1878-1934), der Bohemien, Schriftsteller, Anarchist und spätere Münchner Räterevolutionär, hofft vergebens. Die Touristenlawine ist schneller als der herbeigesehnte Vulkanausbruch. Doch das ist eine andere Geschichte.

Monte Verità

Erich Mühsam schlendert erstmals im Jahre 1904 über die Piazza von Ascona. Die berühmte Flaniermeile gehört damals noch den Hühnern. Die wenigen Fremden, die in Ascona absteigen, logieren in einfachen Pensionen. Hotels, die den Namen verdienen, sind erst bis Locarno vorgedrungen - mit einer wichtigen Ausnahme. Seit 1900 existiert auf dem grünen Hügel oberhalb Asconas die »vegetabilische Cooperative« Monte Verità, die sich im ersten Jahrzehnt rasch zum gefragten Sanatoriumsbetrieb entwickelt. Gründer des Unternehmens sind der belgische Industriellensohn Henri Oedenkoven, dessen Lebenspartnerin, die deutsche Pianistin und Frauenbefreiungsaktivistin Ida Hofmann, und der österreichische Ex-Offizier Karl Gräser. Ihre Visionen decken sich mit den Anliegen der Lebensreform-Bewegung: raus aus der Stadt, ein Leben in Licht und Luft, die Suche nach einer neuen Harmonie von Körper und Geist, die Gleichstellung von Mann und Frau, die Wiedererfindung des »einfachen Lebens« als Absage an die industrielle Moderne, die eben begonnen hat, den Alltag der Menschen zu durchdringen. Die Lebensreformer verstehen ihre Bewegung als dritten Weg zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Ihre Grundhaltung ist (öko-)pazifistisch. Sie umfasst die menschliche wie die tierische Kreatur, was sich unter anderem am streng vegetarischen, an Rohkost ausgerichteten Menuplan des Sanatoriumbetriebes ablesen lässt. Auf diesem Nährboden der Lebensreform entwickelt sich der »Berg der Wahrheit« vielschichtig, zu einem europaweit ausstrahlenden Zentrum der Gegenkultur und Avantgarde. In Ascona begegnen sich Anarchisten, Lebensreformer, Theosophen, Revolutionäre, Psychoanalytiker und suchende Künstlerinnen und Künstler. Sie nutzen den Ort als Labor für ihre Experimente und gesellschaftlichen Entwürfe.

Auch Erich Mühsam gehört zu den frühen Kunden des Monte Verità. In Schlachtensee bei Berlin hat er eben das Scheitern der urkommunistischen Vorort-Kommune »Neue Gemeinschaft« miterlebt. Die Gemeinschaftssiedlung sei »zu einer Hotelpension mit ethischem Firmenschild« verkommen, kritisiert er später. In Ascona wagt Mühsam erneut den Selbstversuch und hält seine Eindrücke 1905 in der Broschüre »Ascona« fest. Zeit für uns, zum »Berg der Wahrheit« hochzusteigen.

Kostverächter I

Die Stufen der Scalinata della Ruga ist Mühsam auch gegangen. Der Treppenweg zweigt unterhalb des Museo communale ab und führt direttissima auf den Monte Verità. Der Weg führt auf halber Höhe an einer Wegkapelle vorbei, von deren Fassade ein Totenschädel mit gekreuzten Knochen die Passanten grüßt. Erich Mühsam wird ihm erst auf dem Rückweg vom Monte Verità freundlich zugenickt haben, als er eilenden Schrittes eine Osteria aufsuchte, um sich bei Ossobuco, Wein und Zigarre gegen die gesunde Lebensweise zu versündigen.

Mühsams Ascona-Bilanz fällt kritisch aus. Ihm ist bald einmal klar, dass das erhoffte sozialistische Siedlungsideal auf dem Monte Verità nicht zu finden ist, trotz aller Sympathie für Oedenkoven und Hofmann. Beißender wird seine Kritik, wo der Bauch mitdenkt und Mühsam pauschal gegen die ethischen Wegelagerer mit ihren spiritistischen, theosophischen, okkultistischen und potenziert vegetarischen Sparren vom Leder zieht. Der Vegetarismus wurde zu einer menschheitsbefreienden Idee aufgepustet, und als die Beteiligten aus dieser recht irrelevanten Weltanschauung heraus ihre sozialen Träume nicht verwirklichen konnten, versuchte man es mit der ganz unmöglichen Verquickung eines ethischen Prinzips mit einem kapitalistischen Spekulationsunternehmen, schreibt Mühsam rückblickend. Das keimende Kurhaus-Geschäft ist ihm zutiefst zuwider. Ausdruck seines ätzendes Spotts ist das in einer verbrecherischen Stunde, wie er schreibt, getextete Lied »Der Gesang der Vegetarier«: Wir essen Salat, ja wir essen Salat / Und essen Gemüse früh und spat. / Auch Früchte gehören zu unsrer Diät. / Was sonst noch wächst, wird alles verschmäht. (...) Wir hassen das Fleisch, ja wir hassen das Fleisch / Und die Milch und die Eier und lieben keusch. / Die Leichenfresser sind dumm und roh, / Das Schweinevieh - das ist ebenso.(...) Wir essen Salat, ja wir essen Salat / Und essen Gemüse früh und spat. / Und schimpft ihr den Vegetarier einen Tropf, / So schmeißen wir euch eine Walnuss an den Kopf.
Mühsam hat eine andere, politischere Vision von Ascona. Anstelle der Nüsse verzehrenden Rohkostler wünscht er sich, Ascona möge einmal ein Zufluchtsort werden für entlassene und entwichene Strafgefangene, für verfolgte Heimatlose, für alle diejenigen, die als Opfer der bestehenden Zustände gehetzt, gemartert, steuerlos treiben und die doch die Sehnsucht noch nicht eingebüßt haben, unter Menschen, die sie als Mitmenschen achten, menschenwürdig zu leben. Mühsam selbst bleiben Flucht und Zuflucht im entscheidenden Moment versagt. Er wird 1934 im KZ Oranienburg von den Nazis umgebracht.

Wir stehen inzwischen vor der Speisekarte des Restaurants auf dem Monte Verità. Bis vor wenigen Jahren wurde hier, als kleine Referenz an die eigene Geschichte, ausschließlich vegetarisch gekocht. Inzwischen hat das Fleisch Einzug gehalten. Der Betrieb gehört zum Tagungszentrum Monte Verità, das von der ETH Zürich und dem Kanton Tessin betrieben wird. Die Gäste werden im 1927 erbauten Bauhaus-Hotel von Emil Fahrenkamp stilecht untergebracht. Im Unterschied zum Hotel ist das Restaurant - ein Neubau des Tessiner Architekten Livio Vacchini - öffentlich.

Kostverächter II

Gut zwei Jahre nach Mühsams erstem Ascona-Aufenthalt besucht auch Hermann Hesse (1877-1962) den Monte Verità. Er trifft dort auf den wenig jüngeren Gusto Gräser (1879-1958), einen charismatischen Totalaussteiger mit wallendem Christus-Haar; ihm wird die Wiedererfindung des Stirnbandes zugeschrieben. Gräser lebt ein asketisches Vagabundentum. Die Geldwirtschaft lehnt er strikte ab; er praktiziert den Tauschhandel - oder borgt sich das Nötige. Anders als sein Bruder und Monte-Verità-Mitbegründer Karl bewohnt Gusto Gräser keine Lichtluft-Hütte auf dem Sanatoriumsgelände. Er lebt etwas außerhalb, in einer Felsenhöhle zwischen Arcegno und Golino. Zwei von Hesses Erzählungen, Der Weltverbesserer (1906) und Doktor Knölges Ende (1910), nehmen auf diese Monte-Verità-Erfahrungen Bezug. Hesse geht trotz erkennbarer Sympathie für den lebensreformerischen Kern auf betrachtende Distanz.

Im Weltverbesserer lässt er den Aussteiger Berthold Reichhardt nach einem eremitischen Selbsterfahrungstrip ins bürgerliche Leben zurückkehren. In Doktor Knölges Ende nimmt Hesse die bereits von Mühsam karikierte Vegetariergemeinschaft auf die Schippe. Knölge, ein ehemaliger Gymnasiallehrer, legt sich als gutmütiger Gemischtkostler mit einem fruktovegetarischen Fundi an. Die auffallendste Gruppe war die der reinen Frugivoren. (...) Sie wohnten unter freiem Himmel und aßen nichts, als was von Baum oder Strauch zu brechen war. Sie verachteten alle anderen Vegetarier unmäßig, und einer von ihnen erklärte dem Doktor Knölge ins Gesicht, das Essen von Reis und Brot sei genau dieselbe Schweinerei wie der Fleischgenuss, und zwischen einem sogenannten Vegetarier, der Milch zu sich nehme, und irgendeinem Säufer und Schnapsbruder könne er keinen Unterschied finden. Knölges frugivorischer Widersacher heißt Bruder Jonas. Er trug zwar ein Lendentuch, doch war es kaum von seinem behaarten braunen Körper zu unterscheiden, und er lebte in einem kleinen Gehölz, in dessen Geäste man ihn mit gewandter Hurtigkeit sich bewegen sah. Seine Daumen und großen Zehen waren in einer wunderbaren Rückbildung begriffen und sein ganzes Wesen und Leben stellte die beharrlichste und gelungenste Rückkehr zur Natur vor, die man sich denken konnte. Als Knölge eines Tages, ein Studentenlied trällernd, am Gehölz vorbeikommt, bricht der Waldmensch aufs Blut gereizt aus dem Gebüsch hervor. Der Kampf ist kurz. Man findet Knölge am andern Morgen erdrosselt auf. Manche ahnten den Zusammenhang, doch wagte niemand etwas gegen den Affen Jonas zu tun, der gleichmütig im Geäste seine Nüsse schälte.

Auf der Parzifal-Wiese, hinter dem Bauhaus-Hotel des Monte Verità, turnen an diesem Nachmittag nur die Kinder auf dem Spielplatz-Klettergerüst. Wir queren die Wiese und nehmen an der Nordostecke, oberhalb der Straße, die nach Losone führt, den unmarkierten Weg in Richtung thebaische Wüste, wie Hesse die Felsengegend bei Arcegno mehrfach genannt hat.

Kostproben

Hier ist mir jeder Wegesrank vertraut, / Ich geh den alten Eremitensteig (...) Hier ist mein heiliges Land, hier bin ich hundertmal / Den stillen Weg der Einkehr in mich selbst / Im Sinnbild einsamen Geklüfts gegangen / Und geh ihn heute neu, mit anderem Sinn, / Doch altem Ziel, und geh ihn niemals aus. / Hier atmen falterhaft Gedanken fort, / Die ich vor Jahren hier in Fels und Ginster, / In Sonnenhauch und Regenwind erjagt - Der Weg durch die Collina di Maia führt an Tümpeln, Birkenwäldchen und rund geschliffenen Felsköpfen vorbei. Ein Naturlehrpfad macht uns heute auf die Besonderheiten dieser Landschaft aufmerksam. Hermann Hesse tat dies auf seine Art schon in den zehner Jahren in unzähligen Briefen. »Heute war ich den ganzen Tag in den Felsen hinter Losone und San Giorgio, meiner alten Lieblingsecke«, schreibt er im Frühjahr 1917. »Fahre in die thebaische Wüste, d. h. in die Locarneser Gegend, wo ich schon so viel geeinsiedlert habe«, im März 1918. Das eingangs zitierte Gedicht Bei Arcegno entsteht ebenfalls um 1917.

Die Gräser-Höhle ist leicht zu finden. Nach einem Abstecher auf eine der Felskuppen, den Barbescio oder - noch aussichtsreicher - den Punkt 516 oberhalb der Häuser von Ruino, gehen wir auf der kaum befahrenen Verbindungsstraße Arcegno-Golino (1942 von polnischen Internierten gebaut) ein Stückchen zurück und schauen hangwärts. »Die Höhlung liegt zwischen zwei hausgroßen, gegeneinander geneigten Blöcken, knapp neben einer großen Felsenwand, in einer vegetationsarmen, rauhen Gegend (...) Hier, etwa eine Stunde nordwestlich von Ascona, drin im Gebirg, wird vielleicht eine Abteilung für Höhlenbewohner, Einsiedler, Säulenheilige etc. entstehen.« Die Höhlenbeschreibung des Gräser-Zeitgenossen Adolf Grohmann - Teil einer 1904 entstandenen, heute als Reprint greifbaren Broschüre über die wichtigsten Akteure des Monte Verità - ist immer noch zutreffend. Einzig von Vegetationsarmut kann heute keine Rede mehr sein. Der Kastanienwald hat sich hier die Hänge längst zurückerobert. Im Frühling versinkt man bis zu den Knien im knochentrockenen Laub. Die Gräser-Höhle liegt etwa 50 Meter abseits der Straße im Wald.

Hermann Hesse soll Gusto Gräser hier besucht und mit ihm probeweise geeinsiedelt haben. 1907 schreibt Hesse den wenige Seiten langen Text In den Felsen. Notizen eines Naturmenschen, der die Sanatoriumserfahrung auf dem Monte Verità und die einsamen Streifzüge in der Felsengegend von Arcegno frei verarbeitet. Ich lebe nackt und aufmerksam wie ein Hirsch in meinem Geklüfte, bin dunkel rotbraun, schlank, zäh, flink, habe verfeinerte Sinne. Ich rieche reife Erdbeeren von weitem, kenne die Winde, Stürme, Wolkenformen und Wetterzeichen des Landes. Seit drei Wochen kenne ich kein Bett, kein Feuer, kein Brot, kein Fleisch, kein Gemüse, kein Gewürz, nicht Löffel noch Gabel, nicht Schüssel noch Becher. (...) Ich höre und sehe das Leben der Erde, lebe und atme mit, bin ruhig und bescheiden geworden. Meine Arbeit ist: das Suchen von Beeren und Waldkirschen, das Flechten kleiner korbartiger Schalen zum Aufbewahren dieser Dinge, das Ausgraben einer Vertiefung im Bachbett, damit mir später nicht etwa das Trinkwasser ausgehe. Doch habe ich auch die Kunst gelernt, einen halben oder einen ganzen Tag gar nichts zu tun, auf einem Felsen zu sitzen, der von Sonne glüht, die Bildungen der Moose zu betrachten und zu warten, ob etwa ein Sperber vorüberfliegt. Aus Textstellen wie dieser hat der Gräser-Forscher Hermann Müller die These vom Dichter (Hesse) und seinem Guru (Gräser) abgeleitet. Müller glaubt den Gräserschen Einfluss als prägende Erfahrung in Hesses Werken wiederzuerkennen, angefangen beim »Demian« über »Siddhartha« bis zum »Glasperlenspiel«, was den Hesse-Herausgeber Volker Michels in dieser Kausalität wenig begeistert und schon gar nicht überzeugt.

Schamanen-Schwärmereien

1978 inszeniert der Ausstellungsmacher Harald Szeemann die Geschichte des Monte Verità in ihrer ganzen Komplexität als große Kunst- und Ideenschau. Die Ausstellung legt den Grundstein zum heutigen Museumsgelände Monte Verità, insbesondere zur permanenten Ausstellung über die Geschichte des Hügels. Zeitgleich, aber unabhängig von Szeemanns Schau erfolgt die Stilisierung Hesses zum Monte-Verità-Schamanen. Rund um die Gräser-Höhle steigt im Hochsommer 1978 eine »Fiesta Monte Verità« (warum auf Spanisch, wissen die Götter), die Hesse und seinen Guru hochleben lässt; Gräser-Forscher Hermann Müller gehört zu den Initianten. Hunderte von meist jungen Menschen aus Deutschland versammeln sich im Wald von Arcegno zum »Tanz der grünen Kraft (...) der alternativen Träumer«. Die Landschaft wird für das Fest mit fantasievollen Namen eingedeckt. Neben Hesses »Tal des Friedens« erhalten die Felskuppen der Umgebung die Namen Hia (Nord) und Hia (Süd), Hia-Hia, Dinosaurier, Schildkröte oder Elefantenbaby. Punkt 516 wird auf den Namen Nain getauft. Vom Nain schweift der Blick zum Wonneberg Hia-Nain und zur Himmelswiese, was die Einheimischen trotzdem nicht mit der nötigen Bewunderung erfüllen wird. Vor allem die wie Faune durch den Wald und über Felsen huschenden nackten Gräser-Hesse-Adepten erregen den Zorn des »Eco di Locarno«. Die fehlenden Toiletten im Wald tragen wenig zur Milderung des Ärgers bei.

Heute ist von der esoterischen Wallung nichts mehr zu spüren. In der Gräser-Höhle finden im Sommer, den Spuren nach zu schließen, bestenfalls noch Bier-Wurst-Pommes Chips-Lagerfeuer-Abende statt. Die Felsen im »Tal des Friedens« gehören wieder den Pfadis aus der Deutschschweiz und den evangelischen Jugendlagern im Campo Pestalozzi. Mit gesundem Lokalpatriotismus werden Kantonswappen auf die Felsen gepinselt. An den Felswänden des Nain und des Hia (Süd) machen sich Kletterer zu schaffen. Sie sind am klirrenden Geräusch der Karabinerhaken irgendwo in der Wand zu erkennen.

Unser Weg folgt jetzt der Polenstraße, dann der Hauptstraße und ab Golino dem Flusslauf der Melezza talaufwärts. Der Tisch in der alten Pastafabrik über dem Isorno, im »Ristorante Ponte dei Cavalli«, ist bereits reserviert. In den 90er Jahren erlebte das Lokal mit der raffinierten Natur- und Gewürzküche von Meret Bissegger seinen (vegetarischen) Höhepunkt. Heute kocht Verena Früh eine Spur handfester. Semplice, fresca e genuina ist ihre Devise. Es gibt ein täglich wechselndes Menü mit authentischen regionalen Produkten - basta. Käme Erich Mühsam des Wegs, könnte er mit etwas Glück Kalbsinvoltini bestellen und das Artischockenomelett würde er grosszügig den Pflanzenfressern überlassen.

Literatur

  • Hermann Hesse: Der Weltverbesserer / Doktor Knölges Ende, Suhrkamp Taschenbuch 1197: Frankfurt a.M. 1985 (geschrieben 1906/1910)
  • Hermann Hesse: In den Felsen. Notizen eines »Naturmenschen«, in: Volker Michels (Hrsg.): Materialien zu Hermann Hesses »Siddhartha«, Bd. 2, Suhrkamp: Frankfurt a. M. 1974, S. 339-347 (geschrieben 1907)
  • Hermann Hesse: Bei Arcegno. Gedicht, in: Hermann Hesse: Tessin, insel taschenbuch 1494: Frankfurt a. M. 1993
  • Erich Mühsam: Ascona. Vereinigte Texte aus den Jahren 1905, 1930 und 1931, Sanssouci Verlag: Zürich 1979
  • Erich Mühsam: Die Hochstapler, Lustspiel in 4 Aufzügen, Piper: München 1906
  • Hans-Caspar Bodmer/Ottmar Holdenrieder/Klaus Seeland (Hrsg.): Monte Verità. Landschaft, Kunst, Geschichte, Verlag Huber: Frauenfeld 2000
  • Martin Green: Mountain of Truth - the Counterculture begins, Ascona 1900-1920, Univ. Press of New England: Hanover/London 1986
  • Adolf Arthur Grohmann: Die Vegetarier-Ansiedlung in Ascona und die sogenannten Naturmenschen im Tessin, Edizioni della Rondine: Ascona 1997 (Reprint der Originalausgabe von 1904)
  • Robert Landmann: Ascona - Monte Verità. Auf der Suche nach dem Paradies,
    (neu hrsg. und mit einem biobibliografischen Anhang versehen von Martin Dreyfus), Verlag Huber: Frauenfeld 2000
  • Hermann Müller: Der Dichter und sein Guru. Hermann Hesse - Gusto Gräser, eine Freundschaft, G. Lotz Verlag: Werdorf 1979
  • Innocente Pinoja: Racconti e ricordi di Arcegno, Tipografia Poncioni: Losone 1976
  • Giò Rezzonico (Hrsg.): Antologia di cronaca del Monte Verità, Locarno 1992
  • Andreas Schwab: Monte Verità. Sanatorium der Sehnsucht, Orell Füssli Verlag: Zürich 2003
  • Andreas Schwab/Claudia Lafranchi (Hrsg.): Sinnsuche und Sonnenbad. Experiment in Kunst und Leben auf dem Monte Verità, Limmat Verlag: Zürich 2001
  • Harald Szeemann (Hrsg.): Monte Verità - Berg der Wahrheit. Lokale Anthropologie als Beitrag zur Wiederentdeckung einer neuzeitlichen sakralen Topografie, Electa Editrice: Milano 1978