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Kalkberge Detailinformation

Detailinformationen zum Artikel »Kalkberge, Käsekeller, Kurparks« in der SonntagsZeitung vom 21. September 2008

In 3 Tagen von Lecco via Taleggio nach San Pellegrino (Und in 1 Tag von Vedeseta zurück ins Hinterland von Lecco)

von Ursula Bauer und Jürg Frischknecht

Charakter

Bergwanderung zwischen 200 und 1500 Metern in einer wenig begangenen abwechslungsreichen Landschaft: von Lecco am Ausfluss des Comersees via das Val Taleggio nach San Pellegrino Terme - und, sehr zu empfehlen, in einem weiteren Tag von Vedeseta im hinteren Val Taleggio zurück ins Hinterland von Lecco. Es ist eine einsame Gegend; auf der vorgeschlagenen Route begegneten wir in den vier Wandertagen unterwegs exakt vier Wandernden. Trotzdem ist nicht nur für Ruhe gesorgt, sondern auch fürs Ausruhen.

Empfohlene Jahreszeit: ab Mai bis 1. November, jedoch nicht in den wärmsten Monaten.

Hotels

Drei Hotels verstecken sich im Val Taleggio, je eines für jeden Gusto. In Peghera das sehr günstige Albergo *Liberty, mit Bar, mit grossem, meist leerem Speisesaal, hohen alten Betten und einem exzellenten Morgenkaffee. In Vedeseta das **Dell'Angelo, die gute Stube des Ortes, der Prototyp einer italienischen Dorfbar mit Pension und einfacher, guter Küche. Drei Viertelstunden weiter talauswärts liegt etwas oberhalb Olda das ***Della Salute, das letzte noch offene Hotel aus der Zeit, als das Kuren in guter Bergluft gesund und en vogue war.

Karten

Befriedigende Wanderkarten gibt es nicht. Für den Überblick empfehlen wir

  • die Kompasskarte 1:50'000 Blatt 105 „Lecco Valle Brembana" (bloss 100 m Äquidistanz, aber mehr Ortsbezeichnungen)
  • oder die italienische IGC-Karte 1:50'000 Blatt 22 „Val Brembana Valsassina e le Grigne" (mit 50 m Äquidistanz genauer, aber weniger Ortsbezeichnungen).

Im Gelände ist alles viel einfacher und ergibt sich meist von selbst. Der grösste Teil unserer Route ist markiert und/oder ausgeschildert. Und für den Rest helfen hoffentlich unsere Hinweise.

Internet

www.sbb.ch: Fahrpläne für die Züge (auch Italien) www.trasporti.regione.lombardia.it/trl_index.htm: Fahrpläne für die Lombardei, insbesondere Busse
www.aptlecco.it > Alberghi: Hotels in der Provinz Lecco
www.provincia.bergamo.it > turismo: Hotels in der Provinz Bergamo
www.ecomuseovaltaleggio.it: Seite des Projekts Ecomuseum Val Taleggio
www.santantoniovaltaleggio.com: Käserei in der Nähe des Hotels Della Salute
www.arnoldivaltaleggio.it: Käserei Arnoldi in Peghera
www.taleggio.it: Consorzio per la Tutela del Formaggio Taleggio
www.sanpellegrino.de: Was uns Nestlé zu sagen hat

Anreise/Rückreise

Aus dem Schweizer Mittelland ist Lecco je nach Zugverbindung via Milano, Monza oder Seregno erreichbar. Allenfalls ist es einfacher, mit dem Zug bis Como San Giovanni zu fahren, zu Fuss hinunter an den See zur Busstation zu gehen (20 Minuten) und dort den Bus nach Lecco Bahnhof zu nehmen (70 Minuten Fahrzeit).

Rückreise von San Pellegrino Terme: Bus nach Bergamo (Bahnhof), Zug nach Mailand oder Monza. Oder mit dem Zug nach Lecco und mit dem Bus weiter nach Como.

Rückreise von Maggio: Bus nach Lecco (30 Minuten).

Übernachten in Lecco: ***Moderno (beim Bahnhof), DZ 70-95 Euro, Tel. 0341 286519; ***Alberi (unten an der Seeuferstrasse), DZ 80 Euro, Tel. 0341 350992


1. Wandertag: Lecco-Piani d'Erna 3 h 30

Lecco Bahnhof-Bonacina 45 Min.: Vom Bahnhof Lecco den Gleisen entlang (seeaufwärts Richtung Mandello) zum Corso Matteotti, auf diesem hochgehen bis zum Planetario/Museen, gleich danach vor der Post nach rechts durch die Via Solferino zum Kreisel, dort die Via Caldone nehmen und dann Via Cernaia und Via Galilei bis zum Weiler Bonacina. An der Kirche vorbei weiter, die alte Brücke bei der Wendeschlaufe der Buslinie 4 rechts liegen lassen und erst über die nächste Brücke (Via Movedo).

Bonacina-Piani d'Erna 2 h 45: Hier beginnt der Sentiero Rotary beziehungsweise die alte Mulattiera nach Versasio, dort (ein paar Meter rechts ausserhalb des Dorfs) ein markierter Bergweg, der durch Wald und die typischen Kalkfelsen der Grigne nach Piani d'Erna hochzieht. Hat man die Höhe erreicht, missachtet man die S.N.-Wegweiser (ein Rundweg), geht zur Kapelle und hinüber nach Borgo Vecchio mit dem Berghaus/Rifugio Marchett.

Übernachten: Rifugio Marchett (1260 m, einfache Zimmer und Touristenlager), 0341 505019 und 328 6684631, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. (Wir haben hier nicht übernachtet, weil der Betrieb während des Neubaus der Seilbahn mehr oder weniger eingestellt war.)

Alternative Mit dem Bus Nr. 5 (Haltestelle ein paar Schritte unterhalb des Bahnhofs Lecco, neben der Bar Cavour) bis Endstation Funivia. Dann auf dem Sentiero Nr. 7 oder mit der gerade komplett erneuerten Seilbahn nach Piani d'Erna und in einer halben Stunde hinunter nach Borgo Vecchio (Rif. Marchett).


2. Wandertag: Piani d'Erna-Taleggio/Peghera 6 h 00

Piani d'Erna-Forbesette 1 h 30: Von den Piani d'Erna in 10 Min. auf der Naturstrasse hinauf zur Bocca d'Erna. Im Wiesenhang und dann im Wald weiter ansteigen zum alten Passübergang Giuff/Giovo (Nordostgrat des Resegone) und zur Sorgente Forbesette queren.

Forbesette-I Canti 2 h 30: Von Sorgente Forbesette nicht nach Morterone absteigen, sondern im Wald weiter hinaus auf den offenen Rücken Costa del Pallio. Mit Blick in die südlichen Ausläufer der Bergamasker Alpen oder ins waldreiche Val Taleggio und die Gipfel der Grigne und der Orobie stets weiter bis zum Aussichtspunkt I Canti (Gipfel-Madonna und Gipfelbuch). Man geht teilweise auf dem Geländerücken, teilweise auf Fusswegen oder Alpstrassen und achtet darauf (zum Beispiel oberhalb Fuipiano), nicht zu sehr abzusteigen. - Vor dem Aufstieg zu I Canti quert man die Bocca del Grassello, von der man auf einer holprigen Alpstrasse direkt nach Vedeseta gelangen könnte (via die Strassenbrücke über die Enna und via den alten Weiler Lavina).

I Canti-Taleggio/Peghera 2 h: Von I Canti zuerst gratnahe, dann, nach ein paar Minuten und bevor man in eine pittoreske Felspassage kommt, auf einer guten Wegspur links haltend stets den orangen Punkten folgend direkt nach Taleggio/Prato absteigen (vor allem oben in den aufgelassenen Alpweiden genau auf die Markierung achten). Man erreicht Taleggio bei der Kirche des Ortsteils Prato und geht auf der Strasse 5 Min. weiter zur Fraktion Peghera.

Übernachten in Taleggio/Peghera: *Liberty, DZF 29 Euro (!), 0345 47025

Ausweichen: nach Olda auf der gegenüberliegenden Talseite (1 h, siehe unten), ***Della Salute, DZF 42-50 Euro, 0345 47006

3. Wandertag Taleggio/Peghera-San Pellegrino Terme 7 h 00

Taleggio/Peghera-Bocchetta Sornadello 3 h: Zurück zur Kirche von Prato. Auf der Höhe der Kirche (bei der Strassenkurve) auf einem alten Fahrweg nach Forcella (40 Min.) und in weiteren 20 Min. auf Asphalt zur Forcella di Bura (=Passübergang ins Valle Brembilla). Beim Bildstock linker Hand den Fahrweg nehmen, nicht rechts zu einem Hof hoch, sondern noch ein paar Schritte eben weiter und dann auf dem Fussweg zum Sornadello ansteigen (markiert mit roten Dreiecken, Buchenwald mit ein paar Ausblicken). Die offene Bochetta Sornadello (Sattel, zirka 1550 m) liegt ein paar Meter tiefer als der höchste Punkt (Gipfel).

Bocchetta Sornadello-San Pellegrino 4 h: Nach rechts in Richtung Foldone weggehen. Der Weg sinkt leicht, verläuft im Buchenwald nochmals eben und führt dann in offenem, steilem Gelände mit spektakulärer Aussicht hinunter zu einer Bocchetta (kleiner Pass, ca. 1400 m, 30 Min.), die mit einem Roccolo, einer Vogelfanganlage, garniert ist. Unsere Fortsetzung ist in beiden Karten nicht oder falsch eingezeichnet, und die Wegweiser zeigen sie nicht an. Sie ist aber gut zu finden: Von der »Roccolo-Bochetta» nach Osten abwärts gehen und stets stur den roten Dreiecken folgen. Der Weg wird bald zu einem guten Alpweg und zieht in weitem Bogen durch den Wald abwärts. Schon von weit oben sieht man die Weiden von Palazzo. Von dort auf einem alten Fahrweg ins Bachtobel halten und auf der asphaltierten Strasse (nun gelb markiert) weiter abwärts bis zur Häusergruppe Ca Boffelli. Links vom Haus, das so angeschrieben ist, auf einer alten Mulattiera und zwischendurch wieder ein paar Meter auf der Strasse hinunter nach Alino. Durch die Fraktion gehen und dem Wegweiser nach San Pellegrino folgen (gelbe Zeichen), bald ein Stück auf der Strasse und dann auf der alten Mulattiera nach S. Pellegrino absteigen.

Übernachten in San Pellegrino Terme: Vielleicht dereinst wieder im vorläufig geschlossenen Albergo Terme; zirka ab 2010 im stilgerecht und äusserst luxuriös durchrenovierten Jugendstilpalast des Grand Hotel (Nestlé & Co); bis auf weiteres im ***Centrale, DZ 48-54 Euro, 0345 21008, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.albergo-centrale.it; oder im ***Bigio, DZF 50-65 Euro, 0345 21058, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.bigio.info; weitere Hotels siehe www.provincia.bergamo.it > turismo.

San Pellegrino Terme: Endstation Sehnsucht – noch

Auch wenn das Hotel Terme geschlossen ist, in der Trinkhalle bloss noch ein paar Touristen herumwispern, das Casino zwar prächtig, aber ziemlich funktionslos herumsteht - es ist ein Blick in die Vergangenheit eines noblen Kurortes. Wenn man den Plänen, die im Casino aufliegen, glauben darf, steht dem Ort Megamässiges bevor. Siebenstern-Wellness-Anlagen, Shopping Mall, glasglitzernde Hotelkuben als Kontrapunkt zum Grand Hotel vis-à-vis am Brembo unten.

Vom Casino kommend liessen wir uns beim Café Liberty, schön ruhig beim Kurpark gelegen, vom Schild „Zimmer" täuschen (diese liegen anderswo) und spazierten über den Brembo zur Stazione. Das einstige Tor zum Kurort ist heute eine Pizzeria, die Bahngeleise sind zu einer Spazier- und Fahrradstrecke eingeebnet worden (Fahrräder im Hotel Centrale). So geht es sich angenehm hinunter ins Strassendorf San Pellegrino und der Flaniermeile dem Brembo entlang wieder hoch an die Bartheke im Hotel Bigio.

Und weil's so schön war im wilden Hügelland von Taleggio, nehmen wir am späten Nachmittag den Talbus bis San Giovanni Bianco und dort den Bus ins obere Val Taleggio, bis Vedeseta (Endstation). Letzte Verbindung (ausser Sonntag) San Giovanni Bianco ab 18:20, Vedeseta an 18:55.

(Wen's Richtung Heimat zieht: der blaue Bus nach Bergamo zum Bahnhof hält gleich vor der Bar des Bigio. Und fährt an den grossen Abfüllanlagen des San-Pellegrino-Wassers ein paar hundert Meter unterhalb des Dorfs vorbei.)

4. Wandertag Vedeseta-Maggio 6 h 15

Übernachten in Vedeseta: **Dell'Angelo, DZF 50 Euro, 0345 47073, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

Vedeseta-Morterone/Medalunga 1 h 30: Bei der Kirche von Vedeseta den ausgeschilderten Weg in das enge Enna-Tal nehmen, vorbei an Fiumelatte (dem Berg entspringt ein veritabler Bach) bis ins hinterste Val Taleggio. Hier, unter dem Resegone, der Felsbarriere über dem Comersee, liegt Morterone, mit 37 Einwohnern die bevölkerungsärmste Gemeinde Italiens, ohne Busverbindung. Aus dem engen Bachtobel steigt man auf einem schmalen Pfad hoch, und zieht beim ersten Weiler (an einem neuen Stall vorbei) hinauf auf die Strasse. Auf dieser ein paar Meter ansteigend kommt man, in der Fraktion Medalunga, zur Trattoria Cacciatori mit Bed & Breakfast Genzianella, 0341 232049.

Abstecher: Nach ein paar Metern die Strasse abwärts ist man bei der Kirche, weitere zehn Minuten wären es ins Centro mit Kunst im Freien. (Morterone besteht aus einer Handvoll am Berghang hingestreuter Häusergruppen.)

Morterone/Medalunga-Bocchetta di Desio 1 h 45: Vom Cacciatori folgt man weiter der Strasse aufwärts, bis einen Holzwegweiser auf den alten Weg leiten, der hinauf zur Forcella di Olino (kleiner Scheiteltunnel) führt. Wir querten ein paar Minuten unter der Forcella einem grünen Metallzaun entlang, der ein etwas merkwürdiges Haus im Wald schützt, zur Olino-Strasse. Hier folgt man der neuen Forststrasse, die zur Culmine San Pietro führen würde (markiert als DOL, Dorsale Orobica Lecchese). Nach einem bequemen Aufstieg im Wald, 150 m nach einem kleinen Metallschild »DOL Müsc'ada m. 1305«, steigt man improvisiert über die Wiese schräg hoch zu den zerfallenden Ca Musciada (mit einem schmucken Flötenspieler auf einem Minifresko über der Tür), dann weiter (Wegweiser) auf einer guten Spur hoch zum Gratsattel. Der hier angekündigte Abstieg nach Maggio ist eingewachsen. Deshalb (und auch wegen der Aussicht) auf dem Grat queren zur Bocchetta di Desio (ein Haus und eine Ruine). Kurz zusammengefasst: Man erreicht die Bocchetta di Desio in einem ausholenden Zick-Zack.

Bochetta di Desio-Maggio 1 h 30: Hier fädelt man in den ausgeschilderten Weg nach Maggio ein. Unten, bei einer Reihe von neuen Wohnbauten, rechts haltend ins Dorf.

Übernachten in Maggio (Gemeinde Cremeno): ***Maggio (unser Tipp), DZF 60-80 Euro, 0341 910554, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ; ***Del Cacciatore, DZF 60-65 Euro, 0341 996237,

Bus nach Lecco: Linie D35, mehr oder weniger im Stundentakt bis 20 h.

Hin und her im Val Taleggio

Das Val Taleggio erstreckt sich über die zwei Provinzen Lecco und Bergamo und wird vom Enna-Bach ins Val Brembana hinaus entwässert. Zur Gemeinde Taleggio gehören mehrere, weit verstreute Fraktionen beidseits des Enna. Auf der Südseite liegen die Weiler um Taleggio/Peghera. Von hier fährt zweimal täglich ein Bus (E12) hinüber ins Val Brembilla (und weiter nach Bergamo).

Vis-à-vis, auf der Nordseite, liegen die Dörfer Vedeseta und Taleggio/Olda. Sie sind per Bus (E28) mit San Giovanni Bianco im Val Brembana (Anschluss an den Bus von/nach Bergamo) verbunden.

Zwischen Peghera und Vedeseta/Olda gibt es keine Busverbindung, wohl aber eine Strasse.

Und das sind die Verbindungen zu Fuss:

Von Prato/Peghera nach Olda oder umgekehrt in rund einer Stunde über die Ponte Senesi (Einstieg unterhalb der Kirche von Prato).

Von Olda nach Vedeseta oder umgekehrt auf der Strasse (eine gute halbe Stunde).

Von Vedeseta nach Prato/Peghera oder umgekehrt: Vedeseta auf der Strasse Richtung Olda verlassen, beim Strassenwegweiser Suaggio rechts abwärts, so bald wie möglich den neuen Holzwegweisern (ev. noch immer ohne Beschriftung) abwärts folgen und in den Auen des linken Enna-Ufers zur Brücke Senesi (etwa 200 Meter improvisiert auf Tränkepfaden der Kühe). Bis zur Brücke 40 Minuten, dann 35 Min. hoch nach Prato/Peghera.

Wer im Val Taleggio einen Ruhetag einlegen und einfach herumhängen möchte, ist im ***Della Salute mit seinem Park am Besten aufgehoben. Ein paar Minuten oberhalb des Hotels liegt die Käserei Sant'Antonio des Val Taleggio. (Besuchszeiten an der Hotel-Reception erfragen, siehe auch www.santantoniovaltaleggio.com). Womit dann auch dem berühmtesten Abkömmling des Tales, dem Taleggio, Referenz erwiesen wäre.